Betten machen – Ein ganz ungesunder Hausfrauenstolz?

6. November 2014 Aus Von Sabiene
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Betten machen

Betten machen – ein ungesunder Hausfrauenstolz?

Zur Zeit lebe ich ja im hausfrauentechnischen Schlaraffenland, ohne dass ich etwas dafür tun muss.
Denn hier in der Reha-Klinik kommt täglich eine „Zimmerfee“, die mir unter anderem ganz ordentlich das Bett macht. Sogar das Kopfkissen wird tüchtig aufgestellt und mit Knick versehen und mein Schlafanzug wie ein Briefumschlag gefalltet.
Ein täglich frisch gemachtes Bett bin ich eigentlich gar nicht gewöhnt.

Betten machen

Abgesehen von Hotels kenne ich täglich frisch gemachte Betten von meiner Mutter. Zuerst wurden die Betten stundenlang gelüftet (toll, wenn es im Winter durch die ganze Wohnung gezogen hat) und dann ganz fest geschüttelt und geklopft. Dann endlich wurden sie wieder aufs Bett gelegt und gerade ausgerichtet. Oben drüber kam dann noch eine Tagesdecke, die mit Hilfe eines Besenstils glatt gestrichen wurde. Und nun, nach stundenlanger harter Arbeit war das Schlafzimmer samt Bettstatt reif zur Besichtigung für alle eventuell zu einem Spontanbesuch aufkreuzenden Tanten, Mütter, Schwiegermütter. Diese kamen natürlich nie, aber wenn doch, wäre sie gerüstet gewesen.
Ich hingegen schlage ich morgens mein Bett zurück und lasse es den ganzen Tag lüften, bis ich mich am Abend wieder reinlege. Anscheinend habe ich von meiner Mutter nichts gelernt, oder?

Ein ungesunder Hausfrauenstolz?

Tatsächlich finde ich es sehr angenehm, wenn ich mich abends in ein anständig gemachtes Bett lege. Aber zuhause komme ich in diesen Genuss nur, wenn ich meine Betten frisch bezogen habe.
Meine Faulheit oder nennen wir es mal „Unangepasstheit“ ist aber laut Experten grundrichtig! Denn tägliches Betten machen fördert die Population von Milben. Diese kleinen Viecher fühlen sich in der Wärme zwischen Tagesdecke, Bettdecke und Matratze so richtig kuschelig wohl.

Was Mutti nie verstehen würde …

… wäre, wie man die Bettenmacherei heutzutage richtig erledigt und dabei seiner Gesundheit zeitsparend etwas Gutes tut.
Man sollte alle zwei bis drei Wochen die Bettwäsche wechseln und diese Arbeit am besten so legen, dass gerade der Partner greifbar ist. Dann kann man bei dieser Gelegenheit nämlich gemeinsam einmal die Matratze umdrehen. Vielleicht schnappt sich der Gute auch noch einen Staubsauger und saugt diese kurz ab.

Die Wahl der Bettwäsche

Übrigens sollte man schon beim Kauf der Bettwäsche auf Qualität achten, also Finger weg von billigen Drucken, die auch noch nach mehrfachen Waschen nach Farbe stinken. Wenn ihr schöne und bezahlbare Bettwäsche sucht, dann empfehle ich euch bei dieser Gelegenheit den estella-shop.de. Dieser ist zwar preislich etwas höher angelegt, hat aber immer wieder sehr gute Sonderangebote.
Das tägliche Betten machen sollte tatsächlich so aussehen, dass die Zudecke lediglich zurück geschlagen oder auf einen Stuhl gehängt wird. Das Kopfkissen kann man dann auch noch dazu legen. Dann das Fenster zum Lüften öffnen, danach das Bettzeug den ganzen Tag offen liegen lassen. So kann die Feuchtigkeit verdunsten und Milben & Co fühlen sich gar nicht mehr wohl.

Und beim Zubettgehen kann man sich dann auf ein optimal durchlüftetes Bett freuen.

Foto: Betten machen – Ein ganz ungesunder Hausfrauenstolz? ©sabienes.de
Text: Betten machen – Ein ganz ungesunder Hausfrauenstolz? ©sabienes.de

Zusammenfassung:
Betten machen - Ein ganz ungesunder Hausfrauenstolz?
Titel
Betten machen - Ein ganz ungesunder Hausfrauenstolz?
Beschreibung
Tägliches Betten machen ist ein unnötiger und sogar ungesunder Hausfrauenstolz, Betten sollten lange lüften und offen liegen
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