Die Tote von Higher Barton von Rebecca Michéle [Rezension]

11. April 2012 0 Von Sabiene
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die tote von higher barton Rebecca Michéle

Die Tote von Higher Barton – mörderisches Klima in Cornwall

Mabel Clarence staunt nicht schlecht. Als sie ihre Cousine Lady Tremaine in Cornwall besuchen will, findet sie als erstes in deren Herrenhaus die Leiche einer jungen Frau. Aber bis die Polizei eintrifft, ist die Tote spurlos verschwunden und man erklärt die pensionierte Krankenschwester für senil.
Doch Mabel beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und erhält dabei Hilfe von dem knorrigen Tierarzt Victor Daniels.
Und das, auf was die beiden dann stoßen, ist „very shocking“!

Rebecca Michéle

Rebecca Michéle ist das Pseudonym der Schriftstellerin Ursula Schreiber. Die gelernte Arzthelferin, Jahrgang 1963 arbeitet seit 2000 als freiberufliche Autorin.  Weitere Pseudonyme dieser Autorin lauten Ricarda Martin und Mia Richter.
Frau Michéle/Schreiber/Martin/Richter lebt in Kirchheim unter Teck.

Die Tote von Higher Barton – Meine Meinung

Rebecca Michéle ist eine deutsche Autorin, die bislang in der Lage gewesen ist, Bücher mit Titeln wie „Geliebter Freibeuter: Er trug eine Maske – doch sie blickte in sein Herz“ zu veröffentlichen.
Vielleicht ist dies der Grund, warum keine Informationen über die Autorin in dem Buch zu finden sind, was ich zwar schade finde, aber verstehen kann.
Nachdem die äußerst anglophile Schreiberin mehrere Werke (vielleicht auch sogenannte Schinken) mit historischem Hintergrund zu Papier gebracht hat, versucht sie sich hier in ihrem jüngsten Werk mit einer Kriminalgeschichte. Nach der Aussage des Verlages wird hierbei in bester „Miss-Marple-Manier“ ermittelt.

Dabei verwendet die Autorin die durchaus zauberhafte Kulisse der Küste von Cornwall. Diesen Spielplatz verlässt sie nur für ein paar Rückblenden nach London.
Die Geschichte beginnt ein wenig träge und lässt dadurch und durch den einfachen Schreibstil den Leser ein wenig verzweifeln. Zum Ende zu hat es dann mal wieder pressiert und alles geschieht Schlag auf Schlag. Man hätte sich sehr gewünscht, wenn die Autorin bereits von Anfang an ein wenig rasanter erzählt hätte.

Nun ist der Beginn das Thema einer verschwundenen Leiche durchaus interessant. Auch der weitere Verlauf, besser gesagt den Weg, den Frau Michéle die Protagonistin durch die Ermittlungen nehmen lässt, indem sie sie als Fremde langsam in das Dorfleben integriert, ist gar nicht schlecht.
Leider hapert es doch wieder an so vielem. Denn da die Story vor lauter Stereotypen nur so strotzt, ist der Hergang leider irgendwann vorhersehbar. Dadurch steht man als geneigter Leser sehr bald vor der Frage: War es nun der Mörder oder der Butler?

Fazit:

Leicht geschriebene, etwas biedere Strandliteratur ohne wirkliche Höhepunkte mit nur ganz wenig Spannung.

Wem könnte dieses Buch gefallen?

  • Leser und Leserinnen, die einfach alles lesen
  • Leser und Leserinnen, die alles lesen was in Cornwall spielen
  • Leute, die sämtliche Folgen von Rosamunde Pilcher gesehen haben

Für wen ist dieses Buch eher nicht geeignet?

  • Liebhaber von Agatha Christie und Patricia Highsmith und anderen intelligenten Klassikern

Bibliografisches

die tote von higher barton buchcover

Bibliografisches zu dem Buch „Die Tote von Higher Barton“

  • Titel: Die Tote von Higher Barton
  • Autor: Rebecca Michéle
  • Taschenbuch: 356 Seiten
  • Verlag: Dryas Verlag; Auflage: 6 (20. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940258148
  • Preis Stand September 2017: 12,95 € (Taschenbuch), 7,99 € (Kindle)
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Diese Rezension habe ich für Blog Dein Buch geschrieben.

Alle Fotos: Die Tote von Higher Barton von Rebecca Michéle [Rezension] ©sabienes.de
Text: Die Tote von Higher Barton von Rebecca Michéle [Rezension] ©sabienes.de

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Die Tote von Higher Barton von Rebecca Michéle
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