Garou – Ein neuer Schafthriller von Leonie Swann [Rezension]

13. Oktober 2010 Aus Von Sabiene
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Garou – Der neue Schafthriller von Leonie Swann

Sir Richfield, Miss Marple, Mopple the Whale & Co haben im irischen Glennkill erfolgreich den Mord an ihrem Schäfer gelöst. Nun gehen sie mit Rebecca, ihrer Nachwuchsschäferin auf eine Bildungsreise nach Europa, respektive Frankreich.
Im kalten Winter der Normandie beziehen sie Quartier nahe einem Schloss und finden sich dort in bester Nachbarschaft mit einer durchgeknallten Ziegenherde wieder.
Doch das Idyll wird nicht nur durch das Auftauchen der Mutter „Mama“ von Rebecca gestört, einer Frau, die sich voll und ganz den Tarotkarten verschrieben hat.
Denn der Loup Garou – ein grausamer Werwolf – bedroht Mensch und Tier.
Gut, dass sich Rebecca auf ihre klugen Schafe verlassen kann!

Leonie Swann

Leonie Swann, Jahrgang 1975 studierte in München Philosophie, Psychologie und englische Literaturwissenschaft. Ihr 2005 erschienene Kriminalroman Glennkill erstürmte die internationalen Bestsellerlisten und wurde in 30 Sprachen übersetzt.
Die sehr zurück gezogene Leonie Swann (deren Name übrigens ein Pseudonym ist) lebt mittlerweile in Berlin.

Garou – Meine Meinung

Leonie Swanns Erstlingswerk Glennkill war ja bereits ein leichter, herzerfrischender „Schaf-Thriller“, dem leider im Handlungsverlauf ein wenig die Luft ausging.
Diesmal hat sich Frau Swann wohl ein wenig mehr Zeit gelassen, um der Handlung ein logisches Ende zu gönnen. Die Story ist zwar manchmal etwas verwirrend. Aber sie erscheint von Anfang bis zum Ende gut durchdacht.

Sehr bezaubernd finde ich hier, wie auch im vorherigen Schafthriller diese natürliche, bodenständige Schafslogik. Dank ihrer liest man Erkenntnisse wie:

Kommoden sind die Lämmer von Schränken.“

Aber selbst wenn die Geschichte schlecht wäre, würde sich wenigstens das Hörbuch lohnen. Denn was Andrea Sawatzki aus ihrer Stimme rausholen kann, um einen Dialog mit verrückten Ziegen darzustellen, ist schon ganz große Kunst!

Natürlich darf man bei Romanen, in denen Tiere eine herausragende Rolle spielen, nicht so sehr nach Logik oder praktischer Durchführbarkeit fragen. Aber das macht ja auch nichts, denn ohne ein bisschen Märchen wäre die Literaturwelt auch nur schal.

Wer nach dem Genuss von Glennkill an keiner Schafherde ohne zu Schmunzeln vorbei gehen konnte, wird auch diesmal seine helle Freude haben.

Wem könnte dieses Buch gefallen:

  • Leser, die sich bereits bei dem Buch Glennkill an die lustige Schaftruppe rund um Sir Richfield, Miss Marple und Mopple the Whale verliebt haben.
  • Leser, die Krimis mit Tieren mögen.
  • Alle Leser, die beim Lesen auch mal gerne lachen.

Für wen wäre dieses Buch eher nicht geeignet:

  • Leser, die es gar nicht schätzen, wenn in Romanen Tiere mit menschlichen Eigenschaften versehen werden
  • Leser, die unter einer Tierhaarallergie leiden.
  • Allen Lesern, denen bereits Glennkill nicht gefallen hat

Bibliografisches:

garou leonie swann buchcover

Bibliografisches zu dem Buch „Garou“

  • Titel: Garou
  • Autor: Leonie Swann
  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (31. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442473594
  • Preis Stand November 2017: 9,99 € (Taschenbuch), 8,99 € (Kindle), 19,95 € (Gebundene Ausgabe), 12,99 € (Audio-CD, gelesen von Andrea Sawatzki)
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(Alle Angaben ohne Gewähr)

Alle Fotos: Garou – Ein neuer Schafthriller von Leonie Swann [Rezension] ©sabienes.de
Text: Garou – Ein neuer Schafthriller von Leonie Swann [Rezension] ©sabienes.de

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Garou - Ein neuer Schafthriller von Leonie Swann
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