Zehn Gründe gegen Amazon und für den kleinen Laden vor Ort

5. Februar 2014 Aus Von Sabiene
Enthält Namensnennung
zehn gründe gegen amazon

Amazon oder Einzelhändler vor Ort?

Das Projekt 52 Büchern neigt sich dem Ende zu. Oder besser gesagt: das Fellmonsterchen will nun eine kleine Pause machen, um in ein paar Monaten wieder neu zu starten.
Mir hat dieses Projekt mit seinen oft skurillen Fragen zu Büchern immer gut gefallen, auch wenn ich mich in der letzten Zeit nicht besonders aktiv daran beteiligt habe.
Für die letzte Runde lobt die künftige Weltenherrscherin Gutscheine aus, die aber, wenn es nach ihr geht, nicht von Amazon sein sollten. Ich finde, dies ist ein guter Ansatz.
Und da sie uns diesmal kein bestimmtes Thema vorgibt, möchte ich mir ein paar Gründe überlegen, die generell gegen diese stetige Kauferei bei Amazon sprechen.

Dabei möchte ich betonen, dass ich mitnichten total gegen diesen Onlinehändler bin. Ich nutze auf diesem Blog sogar dessen Werbebanner. Andererseits schadet es zum Einen nicht, wenn man sein Verhalten überprüft und zum Anderen gehört dieses Mega-Kaufhaus beileibe nicht zu den Guten und man sollte auch hier wie überall keine unnötigen Nasenhaare glorifizieren.

Zehn Gründe gegen Amazon

Zehn gute Gründe, nicht bei Amazon zu kaufen, sondern den Einzelhandel vor Ort zu stärken

  1. Amazon drückt die Preise der Verlage und der Händler
  2. Amazon hat schlechte Arbeitsbedingungen
  3. Dieser Versender macht kleinere Online-Händler kaputt
  4. Amazon macht den Einzelhandel vor Ort kaputt
  5. Amazon behindert kleine Verlage
  6. Noch unbekannte Buchautoren werden behindert
  7. Das System „Kindle“ bindet den Kunden ungehörig an diesen Unternehmer, weil die hier gekauften eBooks mit anderen eReadern nicht kompatibel sind
  8. Die Frage des Datenschutzes ist ungenügend geklärt
  9. In Amerika hat es Amazon bereits in die Zone der Monopolisten geschafft und Monopolisten sind immer mit Vorsicht zu genießen
  10. Der Versand von Büchern und anderen Waren schadet der Umwelt. Durch die Verpackungen wird deutlich mehr Müll produziert, die Auslieferung erhöht die CO2-Belastung.

Mein Fazit:

Wie oben bereits erwähnt, ich sitze gerade ich im Glashaus und werfe mit Steinen. Und vielleicht haltet ihr mich für einen waschechten Pharisäer, weil ich hier auf diesem Blog etliche Werbelinks zu Amazon schalte – gerade bei den Buchtipps. Allerdings dienen sie auch der weiteren Information und nicht nur, weil ich ein paar Cent an den Werbeeinnahmen verdiene.
Auch kommt man bei manchen Waren nicht um eine Online-Bestellung herum. Zum Beispiel, wenn man etwas sehr ausgefallenes sucht, was in einem normalen Geschäft kaum zum Sortiment gehört oder es sehr schnell gehen muss.
Aber die Folgen des Onlinehandels gerade bei den großen Anbietern sind überall sichtbar. Und wenn ich so durch die Einkaufsstraße in meiner Heimatstadt schlendere und die leeren Ladengeschäfte neben den Augenoptikern, Handyläden und Nagelstudios betrachte, mache ich mir Gedanken.
Dafür verstopfen die Lieferwägen der Paketdienste die Straßen.


Wie macht ihr das? Kauft ihr viel im Internet, bei Amazon und Konsorten?


amazon

Alle Fotos: Zehn Gründe gegen Amazon und für den kleinen Laden vor Ort ©Sabienes.de unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von Kévin Langlais/Unsplash
Text: Zehn Gründe gegen Amazon und für den kleinen Laden vor Ort ©Sabienes.de

Zusammenfassung:
Zehn Gründe gegen Amazon und für den kleinen Laden vor Ort
Titel
Zehn Gründe gegen Amazon und für den kleinen Laden vor Ort
Beschreibung
Zehn Gründe gegen Amazon - oder warum sollte man keine Bücher und andere Sachen bei amazon kaufen sondern im Einzelhandel vor Ort
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