Hereafter – Das Leben danach. Ein berührender Film von Clint Eastwood

30. Januar 2011 0 Von Sabiene
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hereafter leben danach filmkritik

Hereafter – Das Leben danach. Ein Film über den Umgang mit dem Tod.

Marie Lelay (eine hinreißende Cécile de France) überlebt nur knapp den Tsunami in Thailand. Nun findet sie sich in ihrem alten Leben als erfolgreiche Journalistin nicht mehr zurecht.

George Lonegan (Matt Damon) kann seit einer schweren Erkrankung mit den Toten kommunizieren. Obwohl er diese Gabe zu seinem Gelderwerb nutzt, hasst er sie.

Und der kleine Markus (George McLaren) vermisst seinen verunglückten Zwillingsbruder Jonas viel zu sehr.

Was diese drei Menschen verbindet ist der Umstand, dass niemand ihre persönliche Situation so richtig verstehen kann oder will.

Hereafter – Meine Meinung

Dieser Film unter der Regie von Hollywood-Haudegen Clint Eastwood kann kein spiritueller Film sein.
Dies ist ein Film, der begleitet und erzählt – ohne zu werten.

Aber das Menschen mit einer Nahtoderfahrung wie Marie sie hatte, ihr Leben umkrempeln, weil sie alles um sie herum nun anders werten, ist bekannt.
Das ein kleiner Junge lernen muss, sein Alter Ego loszulassen, um selber eigenständig leben zu können, wird jedem klar.
Und ob George wirklich mit den Toten reden kann, muss man nicht glauben. Aber man kann es, weil seine Rolle authentisch wirkt.

Es ist kein Film für eingeschworene Esoteriker und Spiritisten, auch wenn Matt Damon in sogeannten Readings mit Toten kommuniziert. Im Gegenteil. Hier wird nämlich auch die ganze Geldmacherei die in dieser Branche üblich ist, aufs Korn genommen.
Allein die Darstellung der toten Seele, verschwommen im weichgezeichneten Nirgendwo scheint den Spiritisten entlehnt und dadurch vielleicht im ersten Moment ein wenig verstörend.

Aber dies ist auch keine Publikation für den nüchternen Nihilisten oder Atheisten, dafür lässt er uns zu tief nachdenken.

Doch jemand, der unvoreingenommen an diesen Film und diese Thematik herangeht, wird seine Freude daran haben.

Und auch wenn wir hier kein großes cinematographisches Werk vor uns haben, lernen wir doch eines:

Unser Leben im Hier und Jetzt, wir es gestalten und wie wir es meistern ist doch immer noch das Entscheidende!

Fazit:

Hut ab vor Clint Eastwood, der in diesen Film nicht nur die Regie geführt hat, sondern auch die Produktion übernahm und die Musik. (Clint macht Musik?)
Der Film verfügt über eine gewisse Einschlafquote, weil er über seine Spielzeit von gut zwei Stunden meist auch recht ruhig ist. Deswegen macht es gar nichts, wenn ihr ihn nicht im Kino angesehen habt, sondern daheim auf dem Sofa genießt.

Filmografisches:

hereafter filmplakat

Filmografisches zu dem Film „Herafter – Das Leben danach“

  • Titel: Hereafter – Das Leben danach
  • Originaltitel: Hereafter
  • Produktionsland: Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich
  • Originalsprache: Englisch, Französisch
  • Erscheinungsjahr: 2010
  • Länge: 129 Minuten
  • Altersfreigabe: FSK 12
  • Regie: Clint Eastwood
  • Drehbuch: JPeter Morgan
  • Besetzung:
    • Matt Damon: George Lonegan
    • Cécile de France: Marie Lelay
    • Frankie McLaren: Marcus
    • Bryce Dallas Howard: Melanie
    • Jay Mohr: Billy Lonegan
    • George McLaren: Jason
    • Lyndsey Marshal: Mutter
    • Thierry Neuvic: Didier
    • Stéphane Freiss: Guillaume Belcher
    • Derek Jacobi: Er selbst
    • und andere
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(Alle Angaben ohne Gewähr)

Alle Fotos: Hereafter – Das Leben danach. Ein berührender Film von Clint Eastwood ©sabienes.de
Text: Hereafter – Das Leben danach. Ein berührender Film von Clint Eastwood ©sabienes.de

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Gegenstand
Hereafter - Das Leben danach. Ein berührender Film von Clint Eastwood
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