Jesus liebt mich – Verfilmung nach dem Roman von David Safier

5. Januar 2013 8 Von Sabiene
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Jesus liebt mich

Jesus liebt mich von und mit Florian David Fitz

Das Leben von Marie (Jessica Schwarz) ist ein Scherbenhaufen:
Ihren Verlobten hat sie vor dem Traualtar stehen lassen, ihr Vater (Peter Prager) liebt eine Russin mit Tabledance-Stange im Schlafzimmer und ihre Hippie-Mutter (Hannelore Elsner) wird vom ortsansässigen Pfarrer (Henry Hübchen) geliebt.
Da trifft sie auf einen wunderschönen, sensiblen jungen Mann namens Jeshua (Florian David Fitz), der zwar mit seinen langen Haaren ziemlich retromäßig aussieht, dafür aber zuhören kann.
Und auch wenn er bei ihrem ersten Date ganz unvermittelt die Bettler von der Straße zu sich an den Tisch einlädt, um „Mahl zu halten“, ist sie ganz Feuer und Flamme für den Typ.
Doch leider handelt es sich bei dem süßen Kerl um keinen geringeren, als Jesus Christus selbst, der auf die Welt gekommen ist, um den Weltuntergang vorzubereiten (der am kommenden Dienstag stattfinden soll)

Da freut sich auch schon der von Fliegen und üblen Geruch begleitete Satan (grandios: Nicholas Ofczarek)
Gut, dass der örtliche Pfarrer eigentlich Erzengel Gabriel ist, der aus Liebe zu Hannelore Elsner sich seiner Flügel entledigt hat. Leider ist dieser aber ziemlich heruntergekommen.

Jesus liebt mich – Meine Meinung

Dieser passend zur Weihnachtszeit in die Kinos gekommene Film, der gleichzeitig das Regiedebüt von Florian David Fitz darstellt, ist nach dem gleichnamigen Roman von David Safier entstanden.
Das Buch selber hat mir damals nicht so gut gefallen, weil es für meinen Geschmack viel zu viel klerikale Dogmen breittritt. Tatsächlich habe ich nach dem Buch „Mieses Karma“ ein paar Probleme mit dem Autor.

Der Film ist lehnt sich stark an die Vorlage an. Er besticht durch die Besetzung, die so ziemlich die Crème de la Crème der deutschen Schauspielergarde darstellt (wenn man davon absieht, dass Jürgen Vogel mal ausnahmsweise NICHT mitspielt).
Es gibt ein paar sehr schöne Szenen, zum Beispiel die Badeszene, während der Jeshua auf dem Wasser herumläuft.
Dafür aber auch sehr viel Kitsch. Die Thematisierung des bevorstehenden Weltuntergangs gehört für mich genauso mit dazu, wie das Gespräch zwischen Marie und dem Herrgott persönlich (Michael Gwisdek).

Trivia

Zum Soundtrack des Films gehören unter anderem Tim Bendzko, der mal wieder die Welt kurz retten muss. Und Lena darf auch noch ihr Liedlein „Stardust“ trällern.

Fazit:

Eine nette Abendunterhaltung für Zeiten, an denen man nichts Besseres zu tun hat. Er passt gut zu Popcorn und heißen Hibiskustee. Und für alle Fans von dem Wunderkind Florian David Fitz ist dieser Streifen wahrscheinlich ein absolutes Muss.
Bei diesem Film ist leider eine kleine Einschlafquote zu verzeichnen.

Filmografisches:

jesus liebt mich plakat

Filmografisches zu dem Film: Jesus liebt mich

  • Titel: Jesus liebt mich
  • Produktionsland: Deutschland
  • Originalsprache: Deutsch
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Länge: 100 Minuten
  • Altersfreigabe: FSK 12
  • Regie: Florian David Fitz
  • Drehbuch: Florian David Fitz
  • Besetzung:
    • Jessica Schwarz: Marie
    • Florian David Fitz: Jeshua
    • Henry Hübchen: Gabriel
    • Hannelore Elsner: Silvia
    • Nicholas Ofczarek: Satan
    • Peter Prager: Werner
    • Palina Rojinski: Svetlana
    • Marc Benjamin Puch: Sven
    • Michael Gwisdek: Gott
    • Johannes Allmayer: Kellner
    • Christine Schorn: Alte
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(Alle Angaben ohne Gewähr)

Alle Fotos: Jesus liebt mich – Verfilmung nach dem Roman von David Safier ©sabienes.de
Text: Jesus liebt mich – Verfilmung nach dem Roman von David Safier ©sabienes.de 

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Jesus liebt mich - Verfilmung nach dem Roman von David Safier
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