Ein Tässchen Kaffee – Handgefiltert oder Maschine?

16. März 2013 Aus Von Sabiene
Enthält Werbelink
Tässchen Kaffee

Werbung für einen italienischen Kaffeehersteller

 Wenn sich meine Oma ein Tässchen Kaffee gekocht hat, wurde der natürlich per Hand aufgebrüht.
Und das Schlimmste, was ihr dabei an Ungemach hat passieren können, war ein Aufreißen des Papierfilters mit der dazugehörigen Sauerei.

Nachfolgende Generationen waren hier mit ihren Kaffeemaschinen, die ungefähr in den 70ern auf den Markt gekommen sind, schon größeren Gefahren ausgesetzt.
Nicht nur, dass auch bei diesen automatisch brühenden Durchlauferhitzern ein Papierfilter reißen konnte.
Man schwebte auch in ständiger Gefahr, das Entkalken zu vergessen und erntete dafür eine klägliche braune Brühe, die sich mit sprotzenden Geräuschen in die Glaskanne ergoss. 

Kaffeevollautomat

Wir besitzen seit einigen Jahren einen sogenannten Kaffeevollautomat, dessen Brühgruppe mit exakt 15 bar wahlweise Espresso, Kaffee und mit etwas Umstand Cappuccino produziert.
Oder produzieren sollte.

Denn diese High-Tech Geräte sind empfindlicher, als Rennpferde.

Das Billiggerät

Zuerst hatten wir ein Billiggerät von einer bekannten italienischen Firma mit 5 Buchstaben.
Eigentlich hatten wir sogar 2 solcher Geräte, weil eines von denen immer in der Reparatur gewesen ist.

Wenn nämlich hier irgendeine Dichtung nicht mehr hält oder ein Schlauch platzt, wünscht man sich vom Reinigungsaufwand her fast schon wieder einen gerissenen Papierfilter zurück.

Die gehobene Preisklasse

Inzwischen besitzen wir ein Gerät aus der gehobeneren Preisklasse.
Dieses Modell gibt einem Bescheid, wenn der Wassertank leer ist, der Kaffeesatzbehälter entleert werden muss und wenn es mal wieder entkalkt werden möchte.
Aber mit der Elektronik ist es ja immer so eine Sache und manchmal zickt diese.

Außerdem ist sie nur unter größtem Aufwand zu reinigen.

Und wenn bei dieser Maschine mal die Brühgruppe klemmt, hilft nur noch Handauflegen.

Rolls Royce

Der Rolls Royce unter den Vollautomaten kommt aus der Schweiz und strahlt in wunderbarer Edelstahloptik.
Diese Geräte können alles, sie können aber auch kaputt gehen.
Was bei den Preisen dann sehr ärgerlich ist.

Denn dafür, was man für eine solch edles Gerät hinlegt, könnte man nicht nur eine Kaffeemaschine von Lidl kaufen, sondern gleich 5 oder mehr.

Es ist wohl kein Zufall, dass immer mehr Leute zum handgefilterten Kaffee zurückkehren wollen und sich dabei höchstens über eine gerissene Filtertüte ärgern!

Foto: Werbung eines italienischen Kaffeeherstellers ©Sabienes.de
Text: Ein Tässchen Kaffee – Handgefiltert oder Maschine? ©Sabienes.de

Zusammenfassung:
Ein Tässchen Kaffee - Handgefiltert oder Maschine?
Titel
Ein Tässchen Kaffee - Handgefiltert oder Maschine?
Beschreibung
Trotz Hightechgeräte zur Erstellung von Espresso und Cappucchino bereiten immer mehr Leute wieder einen handgefilterten Kaffee
Autor