Kokowääh – Ein ganz schlechter Film mit Till und Emma Schweiger

1. März 2011 4 Von Sabiene
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Kokowääh oder: Nur gut, dass der Till Schweiger eine so süße Tochter hat

Der Drehbuchautor Henry (Till Schweiger) wartet auf seinen großen Durchbruch, da steht auf einmal die kleine Magdalena (Emma Schweiger) vor seiner Tür. Es stellt sich heraus, dass sie seine leibliche Tochter ist. Er soll auf sie aufpassen, bis ihre Mutter Charlotte (Meret Becker), eine Verflossene, aus New York zurück ist. Da gibt es aber noch Charlottes Ehemann Tristan (Samuel Finzi), der bislang immer davon überzeugt war, dass Magdalena sein Kind sei.
Und dann hätten wir zu allerletzt auch die Henrys Kollegin Katharina (Jasmin Gerat), zu der dieser erste zarte Bande knüpfen wollte.

Was bedeutet Kokowääh?

Dieser Begriff bezieht sich auf Coq au vin, dass einzige Essen, das Henry kochen kann. Natürlich ist ein solches Gericht wegen der Weißweinsoße nicht sonderlich gut für Kinder geeignet.

Kokowääh – Meine Meinung

Schweigers Film „Keinohrhase“ war ein erfrischender, amüsanter Streifen, die Fortsetzung „Zweiohrküken“ leider und wie zu erwarten nur ein müder Abklatsch.
Wenn sein neuer Film „Kokowääh“ nicht ganz so schlecht ist, wie sein letzter – dachte ich mir – könnte das ein netter Kinoabend werden.

Habe ich schon gesagt, dass ich mich manchmal schrecklich irre?

Der Film ist so schlecht, dass ich die Handlung am liebsten wieder sofort vergessen würde. Wer bei der Story an geniale Filme, wie „Drei Männer und ein Baby“ denken muss, liegt richtig.

Solltet ihr nicht zu den großen Schweiger-Fans zählen, kann ich kann euch nur vor 123 schier nicht enden wollenden Minuten warnen. Deren einziges Highlight war der verwendete Color Key und die ausnehmend süße Tochter Emma.
Und gerade dies ist in meinen Augen wiederum fast schon verwerflich.
In diesem Film benutzt er die Kleine, die ja bereits in seinen letzten Filmen mit dem „Lieb-Guck-Gesicht“ punkten konnte als Zugpferd. Nur dank ihrer Hilfe gelingt ihm diese haarstreubende „Plötzlich-Papa“-Adaption. Seine eigene Rolle würzt er mit Macho-Attüden und schönen Frauen, die an der Gegensprechanlage seines Alter Egos sabbern.

Anscheinend hat die Fertigstellung pressiert, selbst mir sind einige Schneidefehler aufgefallen und manchmal ist Vertonung nicht korrekt.

Ansonsten ist es schon sehr erstaunlich, wie Schweiger auch diesmal wieder die Crème de la Crème der deutschen Schauspielzunft um sich herum hat versammeln können.

Die Einschlafquote ging leider gegen Null, weil die Kinositze so unbequem gewesen sind.

Filmografisches:

kokowääh filmplakat

Filmografisches zu dem Film „Kokowääh“

  • Titel: Kokowääh
  • Produktionsland: Deutschland
  • Originalsprache: Deutsch
  • Erscheinungsjahr: 2011
  • Länge: 123 Minuten (Kinoversion), 121 Minuten (DVD-Version)
  • Altersfreigabe: FSK 6
  • Regie: Til Schweiger
  • Drehbuch: Til Schweiger, Béla Jarzyk
  • Besetzung:
    • Til Schweiger: Henry
    • Emma Schweiger: Magdalena
    • Jasmin Gerat: Katharina
    • Samuel Finzi: Tristan
    • Meret Becker: Charlotte
    • Anna Julia Kapfelsperger: Henrys Liaison Bine
    • Friederike Kempter: Henrys Agentin
    • Miranda Leonhardt: Katharinas Haushälterin Maria
    • Mišel Matičević: Filmregisseur Rob Kaufmann
    • Sönke Möhring: Polizist
    • Jessica Richter: Henrys Liaison Esther
    • Katharina Thalbach: Patientin mit Kiefersperre
    • Johann von Bülow: Feuerwehrmann
    • Ulrich Wickert: Moderator
    • Anne-Sophie Briest: Mutter im Supermarkt
    • Luna Schweiger: Tochter im Supermarkt
    • Birthe Wolter: Arzthelferin
    • Fahri Ogün Yardım: Pizzabote
    • Numan Acar: Arbeiter auf Gewerbehof
    • Sanny van Heteren: Christiane
    • Jana Reinermann: Katharinas Fan
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(Alle Angaben ohne Gewähr)

Alle Fotos: Kokowääh – Ein ganz schlechter Film mit Till und Emma Schweiger ©sabienes.de
Text: Kokowääh – Ein ganz schlechter Film mit Till und Emma Schweiger ©sabienes.de

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Kokowääh
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