Limit – Ein Thriller von Frank Schätzing [Rezension]

17. Dezember 2011 6 Von Sabiene
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Limit frank Schätzing Buchcover

Limit – Frank Schätzing fliegt zum Mond

Wir schreiben das Jahr 2025.
Die Welt steckt mal wieder in einer Energiekrise. Aber nicht die Arabs haben uns den Hahn zugedreht – nein, Erdöl wird kaum noch benötigt!
Denn nun betreibt man seine Kraftwerke mit Helium-3, ein Rohstoff, der auf dem Mond gefördert wird.
China und USA streiten sich um die Schürfrechte, die Erdöl exportierenden Länder stehen fast am Aus.
Derweilen wird die Raumfahrt zum Mond touristisch ausgebaut. Der britischer Multimilliardär Julian Orley hat dort sogar ein Luxushotel bauen können und lädt die komplette Haute Volaute aus Wirtschaft und Medien zu einem Trip dorthin ein.
Auf der anderen Seite der Erde sucht der Cyber-Detektiv Owen Jericho in Shanghai die verschwundene Dissidentin Yoyo.
Dabei gerät er und die junge Studentin in einen Strudel von lang gehegten terroristischen Plänen und erbarmungslosen Auftragskillern.
Die Spur führt über Calgary, Berlin, Dallas, London, Venedig, Äquatorialguinea und Vancouver und endet … auf dem Mond!

Frank Schätzing

Frank Schätzing, Jahrgang 1957 war früher in der Werbebranche tätig. 5004 schaffte er mit dem Öko-Thriller „Der Schwarm“ seinen Durchbruch.
Ich habe bereits mehrere Bücher von ihm rezensiert, eine Aufstellung dazu findet ihr HIER.

Limit – Meine Meinung

Nachdem sich Frank Schätzing mit seinem Erstlingsroman ‚Der Schwarm‘ nicht nur eine große Fangemeinde, sondern auch ebenso viele Gegner angelacht hat, begibt er sich mit diesem Mammutwerk (das Buch hat über 1300 Seiten) nicht in die Tiefen der Weltmeere, sondern in die Endlosigkeit des Weltraums. Diesmal steht aber nicht die Zerstörung der Umwelt im Vordergrund, sondern skrupelose Wirtschaftsmagnaten, die sich nicht scheuen, über Leichen zu gehen.
So erinnert der Großmogul Julian Orley wohl nicht zufällig an den britischen Tausendsassa Richard Branson. Dafür könnte man in Owen Jericho eine Art Marlowe 2.0 erkennen und freut sich dann auch, dass das hier vorhandene Alter Ego des Autors nicht wieder dem jungen Maximilian Schell ähnelt. (siehe ‚Der Schwarm‘)

Ansonsten wollen wir nicht allzu ungerecht mit Herrn Schätzing umgehen, denn was dieser an Recherche-Arbeit geleistet hat, ist unübertroffen. In manchen Rezensionen wird dieses Buch sogar als Sachbuch für Weltraumkunde bezeichnet.

Ich finde, die Story ist ganz gut hergeleitet, auch wenn es auffällt, dass in jeder brenzligen Situation eine ganz, ganz neue technische Errungenschaft die Romanhelden aus der Klemme helfen kann. Aber dafür, dass ich dieses Science Fiction Genre eigentlich nicht so mag, hat mir das Buch gut gefallen.

Beim Hören hatte ich persönlich das Problem, dass ich die vielen einzelnen Charaktere, hier besonders die Teilnehmer der Mondexpedition nur schwer erfassen und auseinanderhalten konnte.
Dies liegt wohl in der Natur der Sache – oder des Mediums.

Bibliografisches

Limit Frank Schätzing Buchcover

Bibliografisches zu dem Buch „Limit“

  • Titel: Limit
  • Autor: Frank Schätzing
  • Taschenbuch: 1312 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 3 (12. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596184886
  • Preis Stand August 2017: 9,99 € (Taschenbuch), 26,00 € (Gebundene Ausgabe), 9,99 € (Kindle) 11,95 € (MP3-CD gelesen von Heikko Deutschmann)
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(Alle Angaben ohne Gewähr)

Alle Fotos: Limit – Ein Thriller von Frank Schätzing [Rezension] ©sabienes.de
Text: Limit – Ein Thriller von Frank Schätzing [Rezension] ©sabienes.de

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Limit - Ein Thriller von Frank Schätzing
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