No Risk No Fun? Wie viel Risiko im Leben ist angemessen?

1. Juli 2016 Aus Von Sabiene

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no risk no fun

Lieber vorsichtig sein oder nach dem Motto: „No risk no fun“ leben?

Der Webmasterfriday stellt heute eine persönliche Frage. Es geht um das Thema Risiko. Oder besser gesagt: ab welchem Zeitpunkt schränken gewisse Vorsichtsmaßnahmen unsere Lebensqualität spürbar ein?
Ich finde diesen Ansatz sehr interessant. Denn gerade wenn es um die Sicherheit der eigenen Kinder geht, ist man als Eltern oft übervorsichtig. Andererseits gibt es genug Trendsportarten, wie Bungee Jumping oder Fallschirmspringen, mit deren Hilfe sich die Betreiber nach dem Motto no risk no fun den ultimativen Kick erwarten.
Wo setzt man da die Grenzen?
Wie viel Risiko braucht der Mensch?

Kalkulierbare und unkalkulierbare Risiken

Es gibt kalkulierbare Risiken, also Risiken, die für einen einzelnen berechenbar sind. Dadurch kann jeder Mensch dann beurteilen, ob er sich traut, auf hohe Felsen zu klettern oder an einem Springreitturnier teilzunehmen.
Oder eben nicht.
Es gibt aber auch unkalkulierbare Risiken. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich beim Motorradfahren verletzt, wenn man keinen Helm trägt, ist wohl gering – so lange man keinen Unfall hat. Aber das Risiko, sich in einem solchen Fall lebensgefährlich zu verletzen, ist relativ hoch.

No Risk No Fun? Wie viel Risiko im Leben ist angemessen?

Gilt dieser Spruch "No risk no fun?" Wie viel Risiko im Leben ist angemessen und wann sollte man sich auch einmal etwas trauen?

Der Weg zwischen übertriebener Vorsicht und Tollkühnheit ist manchmal eine Gradwanderung.
Mit ersterem macht man sich das Leben unnötig schwer und verpasst unter Umständen eine Menge Spaß.
Ich persönlich bin im Grunde ein vorsichtiger Mensch und ich nicht unbedingt der Typ, der gerne seine Grenzen austestet.

Aber ich finde es wichtig, sich und seine Familie vor vermeidbaren Risiken zu schützen. Und das sollte man wirklich immer dann tun, wenn im anderen Fall Lebensgefahr besteht. Ich denke nicht, dass das Tragen eines Motorradhelms, die Verwendung eines Kondoms oder die Installation eines Sicherheitsnetzes einem allzu viel Lebensqualität raubt. Kann mir auch nicht vorstellen, dass solche Maßnahmen einen daran hintern, bestimmte wichtige Erfahrungen zu machen.
Denn die Erfahrung, eine schwere Verletzung auszukurieren, wird überwertet. Und dies ist eine ganz eigene Erkenntnis von mir persönlich, zu der ich in dem Jahr mit den vermaledeiten Titanstiften gekommen bin.

Andererseits muss man sich auch einmal etwas trauen. Einmal seine Angst überwinden, aus dem dunklen Zimmer gehen und den Aluhut abnehmen. Denn viele schöne, neue Erfahrungen warten auf uns da draußen!

Fazit:

Logo WebmasterfridayDeswegen sollte man es genau abwägen, ob man so markige Sprüche, wie „No risk no fun“ unbesehen und ohne Beurteilung der jeweiligen Situation und der eigenen Körperbeherrschung zum eigenen Credo machen will.
Oder ob es nicht doch manchmal angebracht wäre, auf „Nummer sicher“ zu gehen. Besonders dann, wenn von den Folgen dann auch noch Familienmitglieder und Freunde betroffen wären.

Weitere Beiträge zu diesem Webmasterfriday findet ihr unter diesem Artikel.

Wie risikobereit seid ihr so im Allgemeinen? Seid ihr die totalen Draufgänger oder geht ihr lieber auf Nummer sicher?

risiko risikobereitschaft

Alle Fotos: No Risk No Fun? Wie viel Risiko im Leben ist angemessen? ©sabienes.de unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von Manfred Richter / Pixabay
Text: No Risk No Fun? Wie viel Risiko im Leben ist angemessen? ©sabienes.de

Zusammenfassung:
No Risk No Fun? Wie viel Risiko im Leben ist angemessen?
Titel
No Risk No Fun? Wie viel Risiko im Leben ist angemessen?
Beschreibung
No risk no fun - ist diese Einstellung richtig? Sollten wir versuchen, kalkulierbare Risiken zu vermeiden und uns vor Gefahren zu schützen?
Autor