Sauregurkenzeit: Was du im Sommerloch für deinen Blog tun kannst

12. Juli 2017 24 Von Sabiene
Sauregurkenzeit

Sauregurkenzeit und Sommerloch: Harte Zeiten für uns Blogger

Sommerzeit ist gleich Ferienzeit, Urlaubszeit, Grillpartyzeit, Schwimmbadzeit und „Mir-ist-viel-zu-heiß-für-den-Computer“-Zeit. Und das bedeutet für uns Blogger: Sommerloch und vor allen Dingen Sauregurkenzeit.
Ich mache das Spielchen bereits einige Jahre mit. Im Sommer gehen die Besucherzahlen ganz tief in den Keller, genauso wie an Weihnachten eben auch. Denn es gibt logischerweise wichtigeres zu tun, als Blogartikel zu schreiben und zu lesen.

Soll ich das Bloggen aufgeben?

In Anbetracht der sinkenden Besucherzahlen und wenn man Affiliates auf seinem Blog hat, den daraus folgenden sinkenden Klickzahlen, könnte man schon vor lauter Frust auf die Idee kommen, alles hinzuschmeißen.
Nach dem Motto:

Keiner liest bei mir mit*heul*

Oder man könnte die Flucht nach vorne antreten und wie ein Verrückter schreiben und schreiben. Ganz der Hoffnung verpflichtet, dass da doch mal irgendwann ein Artikel dabei rauskommen wird, für den sich jemand da draußen interessiert.
Aber viel hilft halt meistens nicht viel. Im schlimmsten Fall hast du ab September die Nase voll und deine Leser auch. 
Und zwar von dir.

Die Lösung liegt wie immer irgendwo in der Mitte.

Sauregurkenzeit – Was du in der Sommerpause für deinen Blog tun kannst:

bloggen im Sommerloch

Wichtige Blogarbeiten in der Sauregurkenzeit

Vorausgesetzt, dass du dich in den nächsten Wochen nicht selbst in die üblichen Sommerfreuden, samt Urlaub stürzen wirst, gibt es einiges, was du in dieser besucherarmen Sauregurkenzeit für deinen Blog erledigen kannst.
Überlege dir, ein bisschen weniger zu bloggen, vielleicht gerade mal so viel, dass du nicht ganz in Vergessenheit gerätst. Dann hast du genügend Zeit für ein paar wichtige Arbeiten im Background.

Arbeiten an der WordPress-Installation

Falls du nicht von vornherein immer pünktich die neuesten Updates von WordPress, Plugins und Theme aufspulst, so ist nun höchste Zeit dafür. Bei der Gelegenheit könntest du mal wieder deine Plugins und installierten Themes ausmisten oder vielleicht sogar ein ganz neues Theme installieren und anpassen.
Teste einmal mit dem Plugin Broken Link Checker die Links auf deiner Seite. Gerade bei den Kommentaren erlebt man Überraschungen, weil da immer einige Blogs verknüpft sind, die es nicht mehr gibt. (Bei dieser Gelegenheit: Das regt mich manchmal tierisch auf! Aber man kann dagegen wenig machen.)
Danach machst du noch eine große Sicherung. Also nicht nur die Datenbank sichern, sondern auch alle Serverinhalte per FTP auf deine Festplatte kopieren.
Stimmt deine PHP-Version noch? Und was ist mit dem Memory Limit? Ein Blick in den Kundenbereich deines Hosters hilft dir weiter.

Hast du schon auf HTTPS umgestellt? Wenn nicht, dann mache es jetzt. Das ist mit dieser Anleitung ein Kinderspiel.

Aus den Tiefen deines Blogbewusstseins …

Dieser Blog existiert seit 2009 und viele meiner alten Artikel sind ganz einfach Schrott.
Aber manche der älteren Geschichten eignen sich dennoch für eine Aufarbeitung. Schau mal in den Tiefen deines Blogs nach, was es dort alles für schlummernde Schätze gibt. Verpasse den guten Artikeln ein neues Beitragsbild, ergänz den Text und teile dann das Ganze auf den sozialen Medien.
Manche älteren Artikel kann man auch zu einem einzigen, neuen Beitrag zusammenfassen. Bei dem Artikel über die Coverversionen von Bohemian Rhapsody habe ich das gemacht. Dabei ist ein richtig schöner Artikel entstanden, der auch sehr gut läuft.

Aufräumarbeiten auf Facebook & Co

Durchforste deine Socials und verabschiede dich von falschen Freunden und Kontakten und unnötigen Gruppen. In den Facebookeinstellungen sollte man auch mal die Anwendungen überprüfen, denen man einmal vor Urzeiten den Zugang gestattet habt.
Du hast noch keine Facebookseite für einen Blog? Dann erstell eine.
Gerade bei Pinterest wird im Laufe der Zeit die Sammelleidenschaft ein wenig unübersichtlich. Durchforste doch mal deine Pinnwände nach falsch abgelegten oder doppelten Bildern. Bei der Gelegenheit kannst du auch die Beschreibungen der Pinnwände und die der Bilder kontrollieren.

Blogartikel planen

Die Arbeiten, die du jetzt im Sommerloch erledigst, kommen dir später zu Gute. Du kannst neue Blogartikel planen und dafür recherchieren und fotografieren. Dabei ist natürlich ein Redanktionsplan hilfreich. Inzwischen benutze sogar ich einen, auch wenn ich mich nicht immer daran halte.

Kontakte knüpfen und kommentieren

Gehe hinaus in die Welt und tue Gutes! Denn da draußen gibt es unsäglich viele Blogger, die sich wie du ihr Herz ausweinen, weil sie kaum noch Besucher haben. Also besuche andere Blogs und schreibe dort fleißig Kommentare. Das verbreitet Freude und schafft neue Bloggerkontakte.

Ich in der Sauregurkenzeit

Zwar plane ich keine große Reise, trotzdem habe mir vorgenommen, im August mit all meinen Blogs in Sommerpause zu gehen. Ich werde hier und auf Frau Sabienes nur noch einen Artikel pro Woche veröffentlichen – theoretisch. Ob ich das durchhalte?
Ansonsten werde auch ich die Zeit nutzen, um ein paar Dinge im Hintergrund meiner Blogs zu erledigen und zu planen. Ich mache mir gerade Gedanken, ob ich mein Newsletter-Fiasko nicht doch irgendwie lösen kann. Außerdem ist mein Fotoblog seit Monaten zum Stiefkind mutiert.

Und dann genieße ich noch so ganz nebenher den Sommer! (Dabei freue ich mich ein bisschen auf den Zeitpunkt, an dem alle meine Leser wieder da sind.)

Fotos: Sauregurkenzeit: Was du im Sommerloch für deinen Blog tun kannst ©sabienes.de
Text: Sauregurkenzeit: Was du im Sommerloch für deinen Blog tun kannst ©sabienes.de

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