Schlagwort: dystopie

Leere Herzen – Ein dystopischer Roman von Juli Zeh

Deutschland im Jahr 2025. Angela Merkel und Martin Schulz sind unrühmlich aus der Regierung ausgeschieden. Dafür hat nun die neugegründete Besorgte-Bürger-Bewegung (BBB) unter Regula Freyer die Macht übernommen. Unter dieser rechtskonservativen, nationalistischen Partei gibt es zwar einen Mindestlohn, dafür aber mehr Überwachung und öffentlichen Massensport. Die geschäftstüchtige Britta Söldner betreibt mit ihrem Freund Babak, einem schwulen Iraker mitten in Braunschweig eine Heilpraxis für Selbstoptimierung und bietet dort „Life-Coaching, Self-Managing, Ego-Polishing“ an. In Wirklichkeit vermittelt sie suizidgefährdete Personen als Selbstmordattentäter an gemeinnützige und terroristische Organisation. Dieses mörderische Geschäft hat sie zu einer wohlhabenden Frau gemacht. Das Start-Up von ihrem Mann wird genauso finanziell unterstützt, wie der Hauskauf ihrer Freunde. Aber plötzlich gibt es Konkurrenz. Eine Organisation namens Empty Hearts veranstaltet ein ziemlich schlampiges Selbstmordattentat in Leipzig. Gleichzeitig bekommt ihr Ehemann ein Angebot von einem Investor, das er nicht ablehnen kann. Britta und Babak müssen handeln. Denn es geht um Leben und…

Von Sabiene 16. Februar 2018 4