Schlagwort: eltern

Coole Mamablogs bei den Coolen Blogbeiträgen der Woche

Letzte Woche, am 1. Juni fand der Internationale Kindertag statt. Für mich ist das ein willkommener Anlass, heute einmal coole Mamablogs vorzustellen.  Es ist eine feine Sache, wenn Mamas (und Papas) mit Hilfe des Bloggens einen Schritt aus dem Kinderzimmer in die Außenwelt wagen und sich austauschen. Ich bin mir ganz sicher, dass ich, als meine Kinder noch klein gewesen waren, auch ein Blog gestartet hätte. Aber damals mussten wir das Internet ja erst noch erfinden. (Ganz zu schweigen von PC’s mit stabilen Betriebssystemen und Flatrates) Coole Mamablogs (und Papablogs) bei den Coolen Blogbeiträgen Die Herzkindmama kenne ich nicht nur als Bloggerin, ich bin auch schon seit Jahren mit ihr befreundet (so richtig old-fashioned analog und „Real-Life“). In diesem Artikel erzählt sie von einem sehr schönen Erlebnis, das sie mit und wegen ihren Kindern hatte. Du erwartest gerade dein erstes Kind und bist dir ganz unsicher, was du für deine…

Von Sabiene 7. Juni 2017 4

Vertauscht – Ein Jugendbuch von Fiona Rempt

Pum und Yannick sind 2 ganz normale Teenager aus den Niederlanden. Sie kennen sich nicht, aber sie eint ein besonderes Schicksal: Sie wurden kurz nach ihrer Geburt im Krankenhaus vertauscht. Die Eltern hatten miteinander vereinbart, es ihnen an ihrem 13. Geburtstag zu erzählen und ihnen freizustellen, bei welcher Familie sie leben möchten. Nachdem ersten Schock nehmen Pum und Yannick Kontakt miteinander auf und überlegen gemeinsam, wie sie nun mit dieser Situation umgehen sollen. Die Autorin Die Niederländerin Fiona Rempt ist Autorin mehrerer Kinder- und Jugendbücher und lebt mit ihrer Familie bei Amsterdam. Vertauscht – Meine Meinung In den dunkelsten Stunden meiner Jugendjahre bin ich der festen Überzeugung gewesen, dass ich bei der Geburt vertauscht wurde. Dann malte ich mir immer aus, wie verzweifelt meine wahren Eltern nach mir suchen würden. Und wäre es nicht schön, sie endlich zu finden! In einem Alter, in dem man sich in seiner eigenen Familie…

Von Sabiene 30. Oktober 2014 2

Enkelkinderwunsch und die Lebensplanung der anderen

Kommt man als Elternpaar langsam in die Jahre, gehen oft seltsame Veränderungen mit einem vor. Ich meine hier nicht die vielzitierte eheliche Zerrüttung auf Grund von einer Midlife Crisis oder sonstigem Unbill. Es ist nämlich so, dass man ab Anfang oder Mitte 50 ziemlich was geschafft hat: Meistens weiß man, wo es im Leben lang geht, hat sich einigermaßen situiert und die Kinder sind aus dem Haus. Und dann kommt er heimlich, still und leise: der gemeingefährliche Enkelkinderwunsch! Enkelkinderwunsch Der Wunsch nach Enkelkindern, möglichst aus eigenem Fleisch und Blut, die man lieben und verwöhnen kann und dann bei Bedarf oder Missgefallen einfach wieder den Erzeugern zurückgibt, ist bei vielen älteren Eltern tief verwurzelt. Die Aussicht auf Nachwuchs vom Nachwuchs ist besonders dann mit Freude gekrönt, wenn Sohn oder Tochter das 16. Lebensjahr bereits überwunden haben und der 40. Geburtstag noch nicht gefeiert worden ist. „Meine Tochter ist Single“ Blöd ist…

Von Sabiene 31. Mai 2013 12

Die nervigsten Sprüche der gutbürgerlichen Pädagogik

Seit Anfang des Jahres läuft bei Sandra & Sandra eine interessante Blogparade mit dem Titel: „Sandra & Sandra suchen“, bei der alle 14 Tage auf einem der beiden Blogs etwas gesucht (und gefunden) werden soll. Diesmal sucht die Sandra vom Sabotagebuch die nervigsten Sprüche unserer Eltern, Großeltern und sonstiger Erziehungsberechtigten, die wir uns in unserer Kindheit haben anhören müssen und bei denen wir uns damals schworen, sie nie, nie, nie bei unseren eigenen Kindern zu verwenden. Gutbürgerliche Pädagogik Da kann ich mit einem ganzen Sack voller Sprüche aufwarten. Dies liegt zum einen daran, dass meine Eltern ja selber noch die wunderbaren Erziehungsmethoden eines tausendjährigen Reichs haben über sich ergehen lassen müssen und somit ordentlich viel Ballast mit sich herumschleppten. Zum anderen bin ich ein Einzelkind und kam dadurch in den Genuss, dass über mir das komplette Füllhorn gutbürgerlicher Pädagogik ausgeschüttet wurde. Die Beschäftigung mit diesem Thema war für mich eine…

Von Sabiene 8. März 2013 9

Der Gott des Gemetzels – Nach dem Theaterstück von Yasmina Reza

Gibt es im Moment einen Film, für den mehr geworben wird und der häufiger in der Presse ist, als diese Adaption des gleichnamigen Bühnenstücks von Yasmina Reza? Wohl kaum. Hier kurz die Story von „Der Gott des Gemetzels“, auch wenn sie jeder bereits irgendwo mitbekommen hat: Zwei Elfjährige prügeln sich im Park unter der New Yorker Brooklyn Bridge, wobei einem der beiden zwei Zähne ausgeschlagen werden. Die Eltern des „armen“ Verletzten, Penelope und Micheal Longstreet (Jodie Foster und John C. Reilly) laden die Eltern des „bösen“ Täters Nancy und Alan Cowen (Kate Winslet und Christopher Waltz) zu einer Aussprache in ihre Wohnung. Was eigentlich als Gespräch unter „zivilisierten“ Menschen gedacht war, endet in einer verzweifelten Ego-Schlammschlacht, in der es allen letztendlich um die reine Selbstdarstellung geht und weniger um die Kinder. Der Gott des Gemetzels – Meine Meinung Es gehört viel Mut dazu, ein dialoglastiges und zugleich anspruchsvolles Bühnenstück zu…

Von Sabiene 28. November 2011 0

Leben oder gelebt werden – Die Abrechnung von Walter Kohl

Walter Kohl, Jahrgang 63 ist der älteste Sohn von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl und beschäftigt sich hier öffentlich mit der innerlichen Ablösung von seinem Übervater. (Und ein bisschen mit einer ungesunden Mutter-Sohn-Beziehung, aber das ist ihm vielleicht noch gar nicht bewusst)Sein Vater, ein Machtmensch, der wie kaum eine Zweiter das politische Deutschland in 2 verfeindete Lager gespalten hat. Die Meinungen über ihn weisen ein Spektrum von Bezeichnungen wie „Großer Staatsmann“ über „Der Dicke“ bis hin dem respektlosen „Birne“ auf. Leben oder gelebt werden – Meine Meinung Es ist schon interessant, die Ereignisse der letzten 40 Jahre in Deutschland aus der Warte des Sohnes eines der mächtigsten Männer dieser Welt zu sehen. Am meisten hat ihn wohl die Zeit der großen Terrorismusgefahr im heißen Herbst 1977 beeindruckt. Diese innenpolitische Krise hat er in dem zum Sicherheitsbunker umgebauten Oggersheimer Kanzlerbungalow anders erleben müssen, als seine gleichaltrigen Schulkameraden. Als er erfuhr, dass für ihn…

Von Sabiene 22. August 2011 0