Schlagwort: familie

Existenzangst – Nein Danke!

Mit Zwanzig wusste ich noch gar nicht so recht, wie man das schreibt – nur ein paar Jahre später erwischte sie mich mit voller Breitseite: Die Existenzangst! Was hatte sich innerhalb nur weniger Jahre verändert und wie lernte ich, damit umzugehen? Angeregt wurde ich zu diesem Artikel einmal wieder vom Webmasterfriday, der fragt: Kennt ihr Existenzangst? Hattet ihr schon mal das Gefühl, dass nichts klappt und es so nicht weitergehen kann? Existenzangst Mit Zwanzig war ich zwar regelmäßig pleite, aber irgendwie ist mir das wurscht gewesen. Ende des Monats gab es wieder frischen Lohn zum Ausgeben und alles war gut. Ein paar Jahre später gründeten wir eine Familie, hatten dadurch nur noch ein kinderfreibetrags-gesponsertes Einkommen und plötzlich erwachten in mir Urängste, die etwas mit Hunger, Not und Armenhaus zu tun gehabt haben. Denn wenn man plötzlich für das Wohl und Wehe zweier unschuldiger Kinder zuständig ist, sieht das alles ganz…

Von Sabiene 27. März 2015 10

Vertauscht – Ein Jugendbuch von Fiona Rempt

Pum und Yannick sind 2 ganz normale Teenager aus den Niederlanden. Sie kennen sich nicht, aber sie eint ein besonderes Schicksal: Sie wurden kurz nach ihrer Geburt im Krankenhaus vertauscht. Die Eltern hatten miteinander vereinbart, es ihnen an ihrem 13. Geburtstag zu erzählen und ihnen freizustellen, bei welcher Familie sie leben möchten. Nachdem ersten Schock nehmen Pum und Yannick Kontakt miteinander auf und überlegen gemeinsam, wie sie nun mit dieser Situation umgehen sollen. Die Autorin Die Niederländerin Fiona Rempt ist Autorin mehrerer Kinder- und Jugendbücher und lebt mit ihrer Familie bei Amsterdam. Vertauscht – Meine Meinung In den dunkelsten Stunden meiner Jugendjahre bin ich der festen Überzeugung gewesen, dass ich bei der Geburt vertauscht wurde. Dann malte ich mir immer aus, wie verzweifelt meine wahren Eltern nach mir suchen würden. Und wäre es nicht schön, sie endlich zu finden! In einem Alter, in dem man sich in seiner eigenen Familie…

Von Sabiene 30. Oktober 2014 2

Familienurlaub früher – Kofferpacken für drei Wochen Vollpension

Wenn ihr diesen Artikel lest, bin ich bereits im Urlaub in Kroatien. In diesem Jahr brauche ich mich urlaubstechnisch gar nicht beschweren: Wir waren eine Woche beim Radeln auf Mallorca, eine knappe Woche Triken an der Donau und nun noch Kroatien. Das ergibt summa summarum einen dreiwöchigen Urlaub, was in meiner Kindheit dem Standard eines normalen Familienurlaubs gleichkommt. Familienurlaub früher – Drei Wochen Vollpension Ist man früher mit der Familie in Urlaub gefahren, war man in der Regel 3 Wochen weg. In meiner Kindheit waren Flugreisen zu mediterranen Urlaubszielen noch nicht so üblich oder bezahlbar. Deswegen fuhren die meisten mit dem vollgepackten Auto nach Oberbayern, Österreich oder an die Nordsee, zu den exotischsten Zielen gehörten dann schon Südtirol oder Bibione. Das bedeutete, dass man für drei Wochen Klamotten packen musste. Dazu kam natürlich eine Einheit Rei in der Tube für die kurze Wäsche zwischendurch oder in Notfällen. Die Packerei erledigte…

Von Sabiene 5. Oktober 2014 9

Marley und ich. Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt

Das Buch „Marley und ich“ erzählt eine wahre Familiengeschichte. Das junge Ehepaar Grogan holt sich ohne viel Ahnung einen kleinen Hundewelpen ins Haus. Aber schon bald stellen sie fest, dass sie mit dem süßen, braunen Fellknäuel eine Naturgewalt in Form eines Labradors adoptiert haben. Aber nicht nur sie verzweifeln an dem schwererziehbaren Tier, auch die Hundetrainer und Tierärzte, die sie konsultieren können nur die Köpfe schütteln. Dennoch – oder gerade deswegen entwickelt sich Marley zu einem echten Familienhund, wenn auch mit einigen Tücken. Diese Tücken treten besonders dann auf, wenn es gewittert Oder wenn er alleine im Haus bleiben muss. Oder. Marley und ich: Meine Meinung Ich kam vor ein paar Wochen eher durch Zufall an dieses Buch. Denn da ich nicht viel mit Hunden (oder Haustieren im allgemeinen) zu tun habe, gehört Tierliteratur nicht unbedingt zu meinem Lieblingsgenre. Mit meiner mangelnden Erfahrung vermute ich, dass es wichtig ist, einen…

Von Sabiene 25. September 2014 12

Hilfe! Muttertag! Blumen und Pralinen haben Hochkonjunktur

Am 11. Mai ist Muttertag und das bedeutet, dass viele nur noch zwei Wochen Zeit haben, ein passendes Geschenk für ihr liebes Mütterlein zu finden. Ich persönlich sehe diesem Tag mit gemischten Gefühlen entgegen, denn ich hatte mir bereits in jungen Jahren geschworen, dass es meine Kinder muttertagstechnisch einmal besser haben sollen. Meine Jungs machen mir hier aber einen Strich durch die Rechnung – wenn sie daran denken. Und so habe ich als Mutter die heilige Pflicht, mir am Muttertag huldigen zu lassen. Mir soll es ja Recht sein … Schmerzfreier Muttertag Damit ein solcher Jubeltag einigermaßen schmerzfrei über die Bühne geht, gebe ich hier ein paar wertvolle Tipps: Wenn der Vati der Mutti zum Muttertag etwas schenkt, ist das eigenartig. Es sei denn, man führt mit voller Absicht eine etwas bizarre Beziehung. Frühstück vorbereiten ist schön, aber bitte nicht erst um 12.00 mittags. Wenn sich der adoleszente Nachwuchs erst von…

Von Sabiene 26. April 2014 2

Flucht aus dem Neubaugebiet – Tausche Eigenheim gegen Infrastruktur

Seit etlichen Jahren erschließt jede Gemeinde, die etwas auf sich hält, ein eigenes Neubaugebiet am Ortsrand. Denn Neubaugebiete bringen nötigen Wohnraum für die Menschen und gutes Geld in die Gemeindekasse. Dort siedeln sich dann in einer Schillerstraße oder in einem Heckenweg junge Familien an. Dabei bilden sie ich dann ein kleines eigenes kleines Universum. Aber irgendwann sollte man aus einem Neubaugebiet wieder flüchten. Warum? Little Boxes Platz für die Familie … einen Garten für die Kinder zum Spielen … Natur! … Dies sind wahrscheinlich die wichtigsten Motive, die junge Familien dazu treibt, sich eine eigene, abgezirkelte Scholle aus dem örtlichen Bebauungsplan zu erwerben. Notfalls wird einfach ein kleines Reihenhäuschen oder Doppelhaushälfte im Neubaugebiet gemietet, Hauptsache raus aus der engen Stadtwohnung. Aber schön sind diese „Little Boxes“, wie sie bereits von Malvina Reynolds und später Pete Seeger so treffend besungen wurden, nicht immer. Aber praktisch! Man trifft hier als junge Familie…

Von Sabiene 31. März 2014 7