Schlagwort: geld

Toni Erdmann – Der erstaunlichste Film des Jahres 2017

Winfried Conradi (Peter Simonischek) ist witzig, voller skuriler Ideen und manchmal nervig. Aber hauptsächlich ist der pensionierte Musiklehrer einsam und sucht die Nähe zu seiner Tochter Ines (Sandra Hüller). Doch diese ist viel zu beschäftigt damit, denn sie kämpft als Unternehmensberaterin um ihre Karriere.Spontan beschließt Conradi, seine Tochter in Bukarest zu besuchen. Das löst natürlich bei der vielbeschäftigten jungen Frau keine große Begeisterung aus. Umständehalber nimmt sie ihren Vater zu einer wichtigen After-Work-Party mit. Dort hat dieser nichts besseres zu tun, als allen Anwesenden zu erklären, dass er nun eine „Ersatztochter“ engagiert hätte. Ines hat ja nie Zeit für ihn.Die Tochter findet dies (und den Umstand, dass ihr Vater ihr einen simplen Gurkenhobel mitgebracht hat) gar nicht so komisch. Schließlich fliegt der Vater wieder nach Hause. Eine Tage später treffen Ines und ein paar Freundinnen auf einen seltsamen Herrn namens Toni Erdmann, der sich als Botschafter und Freund des Boris-Becker-Managers…

Von Sabiene 14. Juni 2017 0

Sieben Tipps, wie ihr Schulden vermeidet (und Geld sparen könnt)

Früher kam am Ende der Woche der gute Vater mit einer Lohntüte nach Hause. Das Geld wurde dann eingeteilt, es wurden Rechnungen und die Miete bezahlt und wenn möglich, haben die Eltern noch ein paar Pfennige „auf die hohe Kante“ gelegt.  Denn für Anschaffungen, wie ein Auto oder ein neues Sofa musste oft eisern gespart werden. Heute ist das nicht mehr ganz so, denn als Verbraucher stehen uns verschiedene Formen von Krediten zur Verfügung. Da stellt sich mir die Frage, ob es überhaupt notwendig ist, Schulden zu machen. Mein Konsumverhalten Im Zusammenhang mit der Minimalismus-Challenge, die ich auf meinem Blog Frau Sabienes ins Leben gerufen habe, machte ich mir Gedanken über mein Konsumverhalten.  Nachdem ich mich inzwischen von vielen Dingen, wie Bekleidung, Bücher oder Kosmetikartikel getrennt habe, wurde mir bewusst, dass ich an meinem Kaufverhalten etwas ändern muss. Es ist zwar nicht so, dass ich, bzw. wir allzu viele Schulden…

Von Sabiene 17. Mai 2017 8

Gibt es bald eine Proversion von Facebook? Ohne Werbung?

Über ein kostenpflichtiges Facebook wurde ja schön öfters mal geschrieben, bzw. gehypt und immer haben sich solche Berichte als Fake herausgestellt. Aber nun scheinen sich die Manager in Menlo Park, Kalifornien dazu durchgerungen zu haben, eine Proversion dieser ach so beliebten Kommunikationsplattform herauszubringen. Die ganze Chose könnte ab Mitte 2016 ausgerollt werden. Angeblich werden sich die Kosten für einen Pro-Account auf etwa 4,99 $ im Jahr belaufen, Schüler, Studenten und alleinerziehende Mütter können nach Vorlage entsprechender Dokumente (Schülerausweis, Immatrikulationsbescheinigung, Mutterpass) diese Version kostenlos erhalten. Eine Zahlung soll mit Kreditkarte, Paypal oder Bitcoins möglich sein, letzteres könnte den Konzern in die Nähe der ein oder anderen weltweit illegal tätigen Aktivisten bringen. Was soll die Proversion von Facebook beinhalten? Natürlich muss man den zahlenden Benutzern auch ein paar Goodies vor die Nase halten. Im Gegensatz zu dem weiterhin zur Verfügung stehenden kostenlosen Facebook soll die Proversion folgende Features beinhalten: Keine Werbung. Alle…

Von Sabiene 1. April 2016 8

Existenzangst – Nein Danke!

Mit Zwanzig wusste ich noch gar nicht so recht, wie man das schreibt – nur ein paar Jahre später erwischte sie mich mit voller Breitseite: Die Existenzangst! Was hatte sich innerhalb nur weniger Jahre verändert und wie lernte ich, damit umzugehen? Angeregt wurde ich zu diesem Artikel einmal wieder vom Webmasterfriday, der fragt: Kennt ihr Existenzangst? Hattet ihr schon mal das Gefühl, dass nichts klappt und es so nicht weitergehen kann? Existenzangst Mit Zwanzig war ich zwar regelmäßig pleite, aber irgendwie ist mir das wurscht gewesen. Ende des Monats gab es wieder frischen Lohn zum Ausgeben und alles war gut. Ein paar Jahre später gründeten wir eine Familie, hatten dadurch nur noch ein kinderfreibetrags-gesponsertes Einkommen und plötzlich erwachten in mir Urängste, die etwas mit Hunger, Not und Armenhaus zu tun gehabt haben. Denn wenn man plötzlich für das Wohl und Wehe zweier unschuldiger Kinder zuständig ist, sieht das alles ganz…

Von Sabiene 27. März 2015 10

Die 10 bestbezahlten Jobs für Frauen in Deutschland

Frauen haben es im Berufsleben noch immer schwer, sich gegen ihre männlichen Konkurrenten durchzusetzen. Schafft man es am Ende doch, den ersehnten Job zu bekommen, fällt das Gehalt zumeist niedriger aus als bei Männern, die eine vergleichbare Position innehaben. Gut bezahlte Jobs für Frauen sind rar gesät, besonders in Deutschland. Am größten sind die Unterschiede in der Gesundheitsbranche: Hier verdienen Arbeitnehmerinnen im Mittel zwischen 15 und 20 Prozent weniger. Übrigens ist der einzige Beruf, bei dem eine Frau meisten mehr verdient, als ihre männlichen Kollegen, der einer Prostituierten. Die 10 bestbezahlten Jobs für Frauen Zu den Berufen, bei denen Frauen überdurchschnittlich gut bezahlt werden, zählt erstaunlicher Weise der Job der Bürokauffrau. Bürokauffrauen sind heutzutage keine einfachen „Tippsen“, sondern qualifizierte Assistentinnen. Hier sind vor allem der Tourismus, die Druckindustrie sowie die Land- und Forstwirtschaft zu nennen. In allen genannten Wirtschaftszweigen liegt das Bruttogehalt jenseits der 2.000 Euro-Marke. Ebenfalls gut bezahlt sind…

Von Sabiene 1. November 2014 8

Finanzgeschäfte am Bügelbrett und der große Absturz

So ein bisschen Ablage extrem, wie ich es gerade praktiziere (oder versuche, durchzuziehen), ist immer auch eine kleine Reise in die Vergangenheit. Denn beim Abheften entdeckt man in seinen Ordnern Dokumente, die einen an alte Zeiten erinnern. Zu diesen Zeiten glaubten wir noch an das Gute im Menschen, an den Weihnachtsmann und an den NEMAX. Finanzgeschäfte am Bügelbrett Ende der 90er Jahre wurden Aktienwerte der „New Economy“ in den sogenannten NEMAX-Werten zusammengeführt. Diese Werte waren allesamt sehr jung und frisch und hoffnungslos überbewertet. Etliche Otto Normalverbraucher vertrieben sich damals ohne großes Hintergrundwissen die Zeit mit dem Kaufen und Verkaufen von Aktien, die man heute kaum noch kennt. (Was war denn nochmal EM.TV oder AIXTRON?)  Und dank einiger Finanzexperten im Frühstücksfernsehen oder in eigens gegründeten Fachmagazinen wurden viele sehr schnell zum selbsternannten Finanzguru. Auf dieses Pferd sprangen seltsamer Weise etliche Hausfrauen auf. Diese informierten sich sprichwörtlich beim Bügeln über das neueste…

Von Sabiene 6. Mai 2014 4