Schlagwort: internet

Eine Cloud für meine Fotos und die Suche nach einem günstigen Anbieter

Eigentlich halte nicht so sehr viel davon, seine Daten in einer Cloud abzulegen. Aber kürzlich überfiel mich ein unstillbares Verlangen nach der Möglichkeit, ALLE meine Fotos auf ALLEN Computern dieser Welt zur Verfügung zu haben. Und es dürfte kein großes Problem darstellen, seine Bilder in irgendeine Cloud hochzujagen. Nur: Ich habe sehr viele Fotos! Einen Platz für meine Fotos Laut meinem Ordner ‚Eigene Bilder‘ benötige ich stolze 130 GB für meine Fotos – Tendenz steigend. Das schränkt eine Lösung mit einem USB-Stick schon einmal ein wenig ein. Zumal diese kleinen Speichermedien gerne einmal verloren gehen. Und mit einer mobilen Festplatte wollte ich mich nicht abmühen, weil mir dies zu unflexibel erscheint. Da ich die kostenlose Webdisk meines Hosters auf dem MacBook zum Laufen brachte (bzw. das Upload-Programm dazu) blieb mir nur noch eines:  Ab in die Cloud. Eine Cloud für meine Fotos Eine Cloud ist ja quasi eine Festplatte, die…

Von Sabiene 15. März 2017 7

Populismus im Internet und die ganze Lügenpresse

Die Präsidentschaftswahl in den USA hat das Phänomen einmal wieder deutlich gemacht. Aber eigentlich sollte es uns bereits seit den Pegida-Umtrieben und der AfD kennen: Ohne den ganzen Propaganda im Internet könnten alle Populisten dieser Welt einpacken. Billiger und zugleich effektiver geht es kaum, will man sogenannte Wutbürger und Loser um sich herum versammeln. Nirgendwo sonst können sich vermeindlich Zu-kurz-Gekommene ohne viel Aufwand und unverbindlich um den heiligen Gral des pauschalen Nationalismus versammeln. Deswegen fragt der Webmasterfriday in dieser Woche sehr zu recht: Spaltet das Internet die Gesellschaft? Die Spaltung der Gesellschaft Viele jungen Leute informieren sich heutzutage über politische Themen weniger mit Hilfe von Tageszeitung oder Tagesschau. Oft reicht ihnen der Blick ins Internet, weil sie dort alle relevanten News geboten bekommen. Vermeindlich. Denn die wenigsten besuchen hierfür die Portale der großen Nachrichtenredaktionen. Und bekanntlich ist das Lesen von komplexen Themen etwas anstrengend, wenn man dies auf dem Smartphone…

Von Sabiene 17. November 2016 14

Pseudonym oder Klarnamen im Internet

Pseudonyme sind so alt wie die Welt oder mindestens so alt, wie das geschriebene Wort. Seit jeher hatten Publizisten aller Art gute Gründe, ihren Klarnamen nicht unter ihre Konvolute zu setzen. Über die Gründe eines Jean Baptiste Poquelin, den Künstlernamen Moliére zu verwenden, ist mir nichts bekannt. Warum sich der Schriftsteller Kurt Tucholsky abwechselnd die Namen Peter Panther, Kaspar Hauser, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel, Paulus Bünzly, Theobald Körner oder gar Old Shatterhand gab, kann ich mutmaßen. Aber spätestens bei Erich Kästner dürfte klar sein, warum er unter anderem unter den Namen Berthold Bürger, Melchior Kurtz und Robert Neuner schrieb. Manchmal wird ein Pseudonym gewählt, weil der Realname zu sperrig ist, wie in dem Fall von Jennifer Joanna Anastassakis (Jennifer Aniston) oder Allan Stewart Konigsberg (Woody Allen). Manchmal ist es auch ein Mittel, um die betreffende Person zu schützen. Pseudonym oder Klarnamen im Internet Pseudonym oder Klarnamen im Internet ist nämlich…

Von Sabiene 3. Juni 2016 9

Lügen haben kurze Beine – Auch im Internet

Beim letzten Webmasterfriday konnte ich mich nicht beteiligen, weil just in dem Moment, in dem ich auf dem Weg zur Verleihung des Pullitzerpreis‘ gewesen bin (um diesen in Empfang zu nehmen, versteht sich) hier ein mittleres Erdbeben einsetzte, dem eine Flutwelle auf dem Main folgte und ich dadurch gezwungen war, unter den überlebenden Opfern lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen, Blut und Knochenmark zu spenden, verrenkte Schultern wieder einzukugeln, Herzmassagen durchzuführen, mehrere verschreckte Katzen wieder von Bäumen herunter zu holen und so weiter. Ihr seht schon: Es geht heute beim Webmasterfriday um die Wahrheit und warum Lügen letzendlich doch immer kurze Beine haben! Lügen haben kurze Beine Die im Grunde sehr beruhigende Aussage, dass Lügen kurzbeinig wären, bedeutet eigentlich, dass man mit Unwahrheiten nicht weit kommt. Bloß scheint in diesem Fall das Raum-Zeit-Kontiniuum sehr gestreckt worden zu sein, wenn man bedenkt, dass es oft Jahre, Jahrzehnte oder noch länger dauert, bis Lügen…

Von Sabiene 29. April 2016 6

My Second Life oder: Ich hab euch tausendmal belogen!

Das, was ich da oben geschrieben habe, ist natürlich gelogen! Denn ich habe euch in meinen Artikeln nie belogen!Und abgesehen von dem, was im Impressum steht, wisst ihr eigentlich schon eine ganze Menge über mich : Ich bin über 50, verheiratet, habe 2 erwachsene Söhne. Ich bin selbstständig, lese, reise und fotografiere gerne. Das ist vielleicht sogar mehr, als manch einer meiner Nachbarn über mich weiß. Aber wie ehrlich sollte man als Blogger eigentlich sein? Das ist die Frage, die der Webmasterfriday heute stellt und nun eine ehrliche Antwort von uns erwartet. My Second Life Diese Vorstellung ist verlockend und geisterte gerade in den ersten Jahren des Internets in den Köpfen mancher User herum: Einfach sich im Internet eine Art Second Life aufbauen! Dort ist man der König (oder Königin) und reich und schön und besonders toll und erstürmt dann den erstbesten Chatroom (oder Forum, Newsgroup und was es früher…

Von Sabiene 12. Februar 2016 13

Deathbook, der spannende Thriller von Andreas Winkelmann

Die 15-jährige Kathi wird auf den Eisenbahngleisen liegend von einem Zug überfahren. Die Polizei spricht von einem Selbstmord, aber der bekannte Thrillerautor Andreas Winkelmann mag nicht daran glauben, denn schließlich war die junge Schülerin seine einzige Nichte. Er beginnt, ihr nächstes Umfeld zu untersuchen, spricht mit ihren Lehrern und Mitschülern und stößt beim Durchstöbern ihres Laptops auf ein Schulprojekt zum Thema Tod und in diesem Zusammenhang auf folgende Aussagen: Im Netz bin ich überall und jederzeit, bin Bedrohung und Erfüllung zugleich.“ Er ist die Eins zwischen den Nullen, der Anhang, die Datei, er ist der Tod 3.0. Er weiß alles über das Privatleben des Users, er ist allmächtig.“ Inzwischen sterben immer mehr junge Leute auf tragische und zugleich brutale Art und Weise. Auf den ersten Blick haben sie nichts gemeinsam, was aber niemand weiß: Sie sind Mitglied auf der Online-Plattform Deathbook geworden und müssen nun ihren Beitrag leisten: Töten oder…

Von Sabiene 11. Juli 2015 4