Schlagwort: lyrik

Der Traum von Weihnachten und Weihnachtsgrüße

Der Traum von Weihnachten Dieser Wachtraum zwischen den Zeiten zwischen Tag und Nacht dieses Ereignis diese Mär die für einen Augenblick die Welt verzaubert die Menschen menschlicher macht sie anstößt sie auferweckt wie im Blitzlicht zu erkennen was ist – was sein könnte zu erhorchen den Ton den betörenden der Menschen umstimmt sie meilenweit trägt…

Von Sabiene 23. Dezember 2016 Aus

Das Hexeneinmaleins von Johann Wolfgang von Goethe

Heute ist ja Halloween und am Abend werden viele kleine Hexen, Zombies und Monster durch die Straßen geistern und mit dem Spruch „trick or treat“ Süßigkeiten einfordern. Deswegen mal passend zur Jahreszeit das Hexeneinmaleins von Johann W. v. Goethe:    Du mußt versteh’n!    Aus Eins mach Zehn,    Und Zwei laß geh’n,    Und Drei mach gleich,…

Von Sabiene 31. Oktober 2012 Aus

Die 3 Spatzen – Ein Gedicht von Christian Morgenstern

Auf der Suche nach einem passenden Spruch für meine Weihnachtsgrüße bin ich auf das Gedicht über die 3 Spatzen von Christian Morgenstern gestoßen. Diese Verse haben mir unglaublich gut gefallen, dazu ist dieser Dichter auch noch einer meiner Lieblingspoeten. Und das, obwohl ich in der Poesie eigentlich gar nicht so bewandelt bin. Wer war Christian…

Von Sabiene 10. Dezember 2011 Aus

Zwischenräume – Ein Gedicht von Kurt Tucholsky

  Hier ist mein Beitrag zum EhrenWort der Woche: Zwischenräume mit einem Gedicht von Kurt Tucholsky aus dem Jahr 1920. Das komplette Gedicht ist natürlich sehr tucholskymäßig spitz und immer neu aktuell und deswegen möchte ich es euch nicht vorenthalten. Zwischenräume Rechts und links Rechts sind Bäume, links sind Bäume, und dazwischen Zwischenräume. In der…

Von Sabiene 23. Juli 2011 Aus

Ein Schlaflied von W. H. Auden

Im Moment schleppe ich mich durch einen nicht enden wollenden Krimi, in welchem glücklicherweise ein Gedicht von W. H. Auden zitiert wird – was im Moment das einzige Highlight dieses Werkes darstellt. Vielleicht kennt ihr von Wystan Hugh Auden das Gedicht Funeral Blues aus dem Film Vier Hochzeiten und ein Todesfall : „Stoppt jede Uhr,…

Von Sabiene 16. Januar 2011 Aus

Nasobem – ein Gedicht von Christian Morgenstern

Es gibt Tiere, von denen hat noch niemand etwas gehört, weil sie weder im Brehms Tierleben, noch im Meyer oder gar im Brockhaus zu finden sind. Aber seht selbst: Das Nasobem von Christian Morgenstern Auf seinen Nasen schreitet einher das Nasobem, von seinem Kind begleitet. Es steht noch nicht im Brehm. Es steht noch nicht…

Von Sabiene 8. April 2010 Aus