Schlagwort: müll

Ordnung im Blog – Einmal feucht durchwischen, bitte!

Der Webmasterfriday hat Recht: So ein Blog ist ein lebendiger und kreativer Arbeitsplatz und je länger man hier arbeitet, um so mehr sammelt sich irgendwelcher Müll an. Deswegen fragt er in dieser Woche: So sammelt sich dann viel Zeugs an, das eigentlich überflüssig ist. Wie geht ihr damit um? Räumt ihr ab und zu auch mal auf – oder lasst ihr euren Blog verrumpeln? Diese Frage hatten wir schon mal am Rande angeschnitten, aber es schadet nie, sich einmal mit dem Thema Ordnung im Blog zu befassen. Ich räume hier ständig auf und rum, denn innerhalb von 6 Jahren Bloggerei hat dieser Blog schon einige Phasen durchlaufen.  Dabei hat sich eine Menge an Bildern, Texten und Codeschnipseln angesammelt, die kein Mensch mehr braucht. Unter Umständen schaden solche Fragmente auch der Performance, auf jeden Fall aber verliert man bei zuviel Müll leicht den Überblick. Wie ich bei meinen Aufräumarbeiten vorgehe, wie…

Von Sabiene 18. September 2015 3

Über die angeblichen Müllberge der Flüchtlinge

Seit einigen Tagen werden wir auf Facebook von Bildern über Müllberge erfreut, die Flüchtlinge auf ihrem Exodus ins oder durch das gelobte Land hinterlassen haben sollen. Allzuschnell sind dann gleich einige passende Kommentare zu lesen, bei denen es an großdeutschem Vokabular einer selbsternannten Herrenrasse nur so strotzt.  Und natürlich habe auch ich erstmal über diese Müllberge gestutzt und mich gewundert. Aber wenn man mal ein bisschen recherchiert und nachdenkt, wird einem schnell klar, wie es zu solchen Aufnahmen kommen kann. Viele Menschen machen viel Müll Dies ist schon fast ein Naturgesetz. Schaut euch einmal Orte an, wo viele Menschen zusammenkommen. Das kann ein Zugabteil sein, in dem eine johlende Schar von Zehntklässlern auf Klassenfahrt geht oder die Theresienwiese während des Oktoberfests oder der Ballermann auf Mallorca: Hier entstehen fast zwangsläufig Müllberge durch die dort anwesenden Menschenmassen. Dass wir sie nicht sehen, ist den vielen dienstbaren Geistern geschuldet, die nächtlings den…

Von Sabiene 9. September 2015 4

Ökologisch Bloggen – Was bedeutet das überhaupt?

In den Achtzigern wäre ein solches Thema der Dauerbrenner auf allen Blogs gewesen (wenn es damals schon Blogger gegeben hätte). Heute erscheint das neue Thema des Webmasterfriday nach Aussage von Martin etwas „buzz-lastig“ – es geht um ökologisches Bloggen: Viele Menschen in Deutschland haben ein umweltpolitisches Problembewußtsein. Sei es Energie, Ernährung oder Artenschutz – fast alles, was natürlich und gesund ist, liegt einer Mehrheit am Herzen. Aber hat das was mit Bloggen zu tun? Kann man ökologisch oder gesundheitsbewußt bloggen? Dieses Thema ist sehr vielseitig, ich werde mich auf zwei Aspekte beschränken. Thema Computer und ökologisch bloggen Für die Bloggerei braucht man einen Computer oder Laptop und diese Geräte sind sozusagen von der Wiege bis zur Bahre ein einziges Umweltproblem. Das beginnt bei dem Abbau von seltenen Erden für die Elektronik bis hin zu den Kunststoffgehäusen. Und wer sagt denn, dass man nicht nur als Arbeiter in einer chinesischen iPhone-Fertigung…

Von Sabiene 7. März 2014 12

Upcycling: Ausgefallen schöne DIY-Ideen mit alten Weinkisten [Werbung]

Upcycling ist ja so ein Wort, das man in der letzten Zeit immer wieder hört. Aber was bedeutet er eigentlich? Und wo finde ich Ideen? Der Unterschied zum Recycling Upcycling ist ein Recycling, bei dem die verwendeten Ursprungsmaterialien nicht zerstört, sondern aufgewertet werden. Wird also die gelesene Zeitung beim Recycling zerhäckselt und zerkocht, so das daraus unansehnliches Behördenpapier entseht, wird sie beim Upcycling zu lustigen Malerhüten oder Papierflieger gefaltet. Es könnte aus dieser Zeitung aber auch mit Hilfe von Acryl, bunter Farbe und ein paar Kronkorken ein ansehnliches Kunstwerk entstehen. Wenn dies allerdings nicht funktionieren sollte, spricht man auch von Downcycling. Upcycling in der Szene Es gibt bereits einige Blogs, die sich mit Upcycling beschäftigen und natürlich bietet der Buchmarkt auch etliches an Ideenbüchern an. Prinzipiell finde ich die Idee des Upcyclings sehr positiv, wenn aber das Ausgangsmaterial erst mit viel Nähmaschinenstrom und verschiedenen Klebstoffen, Lacken und sonstigen Hilfsmitteln in…

Von Sabiene 27. November 2013 4

Wohin mit dem ganzen vielen Müll und wie trennt man ihn am Besten?

Bei meinen Eltern gab es einen Mülleimer mit einem Volumen von ungefähr 40 Liter. Der stand auf dem Küchenbalkon und meine unseelige Aufgabe war es, ihn alle zwei bis drei Tage zu leeren. Das war es dann, allzuviel Müll fiel bei uns anscheinend nicht an. Dabei hatten wir weder einen Komposthaufen, noch einen Kachelofen und ein Hausschwein für Essensreste schon gar nicht.Zudem hielt sich meine Mutter sich für eine moderne Köchin. Sie sang mehrmals pro Woche das hohe Lied der Tütensuppe und hielt den Tag der Einführung von Tetrapacks für ihren Glückstag. Mülltrennung Heute trennen wir Hausmüll von Biomüll und Papier von Plastik und Metall. Selbstverständlich bringen wir unsere Flaschen zum Glascontainer und lassen unsere PET-Flaschen im Supermarkt zerhäckseln. Und trotzdem haben wir Müll ohne Ende! So manche schöne Einbauküche wird von der notwendigen Mülltrennung völlig aus dem designtechnischen Gleichgewicht gebracht. Denn der angestammte Platz unter der Spüle reicht oft…

Von Sabiene 13. Dezember 2012 6

Müll aus dem Baumarkt und die geplante Obsoleszenz

Wenn früher eine Firma Müll produziert hat, hat sie das Zeug entweder repariert oder auf die Deponie gefahren. Und ganz viel früher hat dann der Lehrling noch eine Ohrfeige bekommen. Heute verkaufen manche Firmen ihren Müll im Discounter, bei Ebay oder in Baumärkten. Müll aus dem Baumarkt Bei den ersten beiden macht es mir nicht so viel aus – ja, man rechnet direkt damit, dass ein bestimmtes hier erworbenes Teil auch eine Qualitäts-Niete sein könnte und freut sich dann, wenn es doch unerwartet lange hält. Aber bei manchen Produkten aus den Baumärkten fühle ich mich schon arg verraten, weil man vielleicht aus dieser Branche etwas Besseres erwarten würde. Aber die Materialien, mit denen in der Werbung mit viel „Jippie Yeah“ repariert, modernisiert, gezimmert und gehämmert wird, stellen sich in der Praxis oft als nicht deckende Wandfarbe, nicht bespülbare Kloschüsseln oder Armaturen, für die es keine Ersatzteile gibt, heraus. Sind wir…

Von Sabiene 20. Juli 2012 9