Weihnachtsgeschenke und Ehepaare – Theorie und Praxis

22. Dezember 2012 2 Von Sabiene

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Theorie und Praxis unter Ehepaaren bezüglich der Weihnachtsgeschenke

„Nein, wir schenken uns nichts!“

Ich meine: der Mann und ich  – wir machen uns gegenseitig keine Weihnachtsgeschenke.

Das ist ja auch irgendwie blöd zwischen Eheleuten, oder? Wir sind ja schließlich schon recht lange verheiratet. Außerdem haben wir eigentlich schon alles. Und wenn wir etwas brauchen, kaufen wir es uns.

So viel zur Theorie.

Weihnachtsgeschenke und Ehepaare – Theorie und Praxis

Was könnten sich Ehepaare zu Weihnachten schenken? Selbst wenn sie sich theoretisch gar nichts schenken wollen?

In der Praxis sieht es natürlich so aus, dass mir irgendwann ein wunderbares Geschenk über den Weg läuft. Bei dieser wunderbaren, wirklich ausgefallenen Kleinigkeit handelt es sich weder um ein Buch, noch um Manschettenknöpfe.
Und das besorge ich dann für den Mann ganz heimlich, still und leise.
Und damit er sich am Heiligen Abend mit seinen leeren Händen nicht so blöd vorkommt, lasse ich dann im Vorfeld ganz unauffällige, aber unmissverständliche Bemerkungen fallen. Dann hat er die Chance,  ganz entgegen unserer Abmachung, doch noch schnell eine Kleinigkeit zu besorgen. Meistens landet er dann im Schmuckgeschäft.

„Auch ICH habe an dich gedacht, Schatz!“ sagt dann zur Bescherungszeit der Blick des vorbildlichen Ehemanns. Und ist einmal wieder der Gefahr, als kaltherziger Macho abgestempelt zu werden, um Haaresbreite entgangen.

Gemeinsame Geschenke

In manchen Jahren haben wir uns gemeinsam etwas Gemeinsames geschenkt: Eine neue Stereoanlage oder eine italienische Espressomaschine.
Das ist auch eine feine Sache, aber in diesem Jahr hat das leider nicht geklappt.

Unser Plan ist gewesen, dass wir uns gemeinsam eine neue Sofagarnitur schenken.
Doch hier herrscht die übliche eheliche Uneinigkeit.

Ich hätte gerne eine moderne Sofalandschaft – nein, das gefällt nicht, sagt der Herr.
Er hätte gerne eine schwarzes Ledersofa – nein, das passt nicht zu der Wand, sage ich.

Natürlich könnten wir uns auch Zeit schenken, in der wir die besagte Wohnzimmerwand streichen.

Weihnachtsgeschenke und die Zeit

Und damit kämen wir dem Kernproblem schon ein wenig näher! Denn was könnte ein altgedientes Ehepaar, dass gerade zwei Kinder großgezogen hat, sich besseres schenken, als Zeit?
Anstatt in überhitzten Läden nach einem brauchbaren, adäquaten Weihnachtsgeschenk zu suchen, könnten wir einmal wieder einen Ausflug machen. Nur für uns alleine. Oder eine kleine Reise. Zeitnah, also nicht erst im nächsten Herbst – vielleicht.
Um uns neu zu sortieren. Und um uns neu zu finden.

Und da wir uns ja in der Theorie nichts schenken, wäre dies doch das schönste Weihnachtsgeschenk in der Praxis. Und ich wäre sogar geneigt, für ein solches Geschenk auf ein Weihnachtsgeschenk aus Gold oder Silber zu verzichten.

In der Praxis!

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Alle Fotos: Weihnachtsgeschenke und Ehepaare – Theorie und Praxis ©Sabienes.de
Text: Weihnachtsgeschenke und Ehepaare – Theorie und Praxis ©Sabienes.de

Weihnachtsgeschenke und Ehepaare - Theorie und Praxis

Zusammenfassung:
Weihnachtsgeschenke und Ehepaare - Theorie und Praxis
Titel
Weihnachtsgeschenke und Ehepaare - Theorie und Praxis
Beschreibung
Welche Weihnachtsgeschenke könnten sich Ehepaare schenken, die sich theoretisch gar nichts schenken wollten? Vielleicht ein gemeinsames Geschenk?
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