Zeit sparen – 7 Tipps, mit denen ihr beim Bloggen Zeit sparen könnt

24. September 2017 18 Von Sabiene

Zuletzt bearbeitet am/vor

zeit sparen beim bloggen

So einfach könnt ihr beim Bloggen Zeit sparen:

Früher hatte man einen Blogartikel schnell geschrieben.
Heute geht man das Bloggen oftmals viel ambitionierter und professioneller an. Und das trifft nicht nur diejenigen von uns, bei denen der Blog mit zu einem Geschäftsmodell gehört. (Nein, ich werde nicht das Wort Business in den Mund nehmen!)
Gute Blogartikel kosten Zeit, die einem anderswo dann fehlt. Deswegen ist es wichtig, dass man sich beim Bloggen an einen gewissen Zeitablauf oder Routine (nein, ich werde nicht das Wort Workflow in den Mund nehmen!) angewöhnt.
Denn letztendlich soll die ganze Bloggerei nicht in Arbeit ausarten, sondern weiterhin Spaß machen.

Zeit sparen – 7 Tipps, mit denen ihr beim Bloggen Zeit sparen könnt

1. Organisation

Für eine perfekte Organisation braucht ihr eine ToDo-Liste. Sie kann in ein aufwendiges Notizbuch genauso geschrieben werden, wie auf die Rückseite eines Briefumschlags.
Für immer wiederkehrende Aufgaben nutze ich die App von Wunderlist. Sie erinnert mich zum Beispiel daran, wann ich die Buchführung und die Umsatzsteuer-Voranmeldung machen muss.

Lange habe ich mich dagegen gesträubt, einen Redaktionsplan zu führen und viele Vorlagen, die es dazu im Netz gibt, halte ich für übertriebenen Schnickschnack.
Inzwischen bin ich der Meinung, dass ein solcher Plan hilfreich sein kann. Aber passt bitte auf, dass er nicht mit eurer allgemeinen ToDo-Liste kollidiert. 

2. Recherche

Generell solltet ihr nur über Themen schreiben, von denen ihr auch etwas versteht. Dennoch werdet ihr trotz allem Sachverstand nicht um eine Recherche herumkommen.
Nehmt euch Zeit für diese Aufgabe und fangt nicht erst damit an, wenn ihr schon mitten am Schreiben seid.
Macht euch Notizen und erstellt eine Linksammlung. Dazu eignet sich zum Beispiel das Tool Evernote; ich persönlich bevorzuge aber das kleinere Raindrop.io .
Natürlich könntet ihr auch die Spracheingabe eures Smartphones für die Notizen nutzen. Das wäre vielleicht einmal ein Versuch wert.

3. Ablenkung ausschalten – Konzentration einschalten

Nun geht es ans Schreiben. Also: Ablenkung aus – Konzentration ein!

Legt euer Handy weg und schließt den E-Mail-Browser. Schaltet alle Sozialen Medien aus. Sagt euren Mitbewohnern Bescheid, dass ihr für die nächste Zeit nur im Falle eines Hurrikans oder Zombie-Invasion gestört werden dürft.
Es gibt einige Herangehensweisen, die sich für die Erledigung aller Aufgaben anbieten. Ich denke hier an die 80/20-Regel, Pareto oder das Eisenhower-Prinzip. Für meine Begriffe werden diese Konzepte im Moment sehr gehypt.
Trotzdem enthalten sie ein Körnchen Wahrheit. Aber ich möchte an dieser Stelle nicht auf dieses Thema eingehen.

4. Eine Gliederung spart Zeit

Jetzt geht die Schreiberei los – aber noch nicht wirklich.
Denn zuerst solltet ihr euch eine Stichpunktliste machen und daraus eine Gliederung erstellen. Die Gliederung sortiert ihr so lange um, bis es für euch passt. Ich nutze dafür Excel, weil mir das eine größtmögliche Freiheit beim Sortieren und Ergänzen bietet.
Meine Gliederung für diesen Artikel sah so aus (jaaa, ich liebe Excel!)

gliederung zum zeit sparen

Die Gliederung für diesen Artikel

Eine solche Gliederung wird euch unschätzbare Dienste leisten, gerade wenn es ein längerer Artikel werden soll.

5. Die Schreibarbeit

Ich empfehle euch, den Artikel nicht gleich in WordPress einzutippen, sondern Word oder ein anderes Textverarbeitungsprogramm zu nutzen. Nun höre ich schon, wie einige HTML-Puristen aufstöhnen. Natürlich solltet ihr hier noch keine Formatierungen durchführen, denn das könnte beim Kopieren in den WordPress-Editor zu Problemen führen.
Bei einem Textverarbeitungsprogramm habt ihr den Vorteil, dass euch die meisten Rechtschreib- und Grammatikfehler angezeigt werden. Außerdem beinhaltet Word einen ganz brauchbaren Thesaurus, so dass euch das Suchen nach Synonymen einfacher gemacht wird.

Platzhalter

Wenn euch trotzdem ein Wort nicht einfällt oder an einer Stelle noch ein Link eingefügt werden soll, dann verwendet am besten einen Platzhalter, wie XXX oder ÄÄÄ.

Schneller schreiben

Es ist ein großer Vorteil, wenn man jemals gelernt hat, mit 10 Fingern schnell zu schreiben.
Für alle Schüler aus dem Sozialen Zweig und dem Humanistischen Gymnasium empfehle ich das Online-Programm Tipp10.

6. Die Artikelbilder

Wenn ihr euren Artikel fertig geschrieben habt und er fix und fertig in WordPress eingepflegt und formatiert auf die Veröffentlichung wartet, braucht ihr natürlich noch Artikelbilder.

Wenn ihr der derzeitigen Blogartikel-Artikelbilder-Mode folgen wollt, dann empfehle ich euch das Online-Tool Canva, mit dem ihr wirklich sehr gute Bilder mit Beschriftungen für die unterschiedlichen Plattformen erstellen könnt. Eine Alternative zu Canva wäre Fotor oder Picmonkey. In diesem Artikel von Colin Newcomer werden weitere Online-Tools aufgelistet.

7. Tools, die euch bei den Sozialen Medien sehr viel Arbeit abnehmen können.

Natürlich wollt ihr euren Artikel auch in den Sozialen Medien bekannt machen. Dafür gibt es einige ganz sinnvolle Tools, die ihr nutzen könnt. Allerdings steckt in jedem Automatismus auch eine gewisse Falle.

  • Buffer scheint wohl im Moment das beliebteste Tool zu sein, um seine Blogartikel zu verbreiten
  • Dlvr.it und Hootsuite machen das Gleiche wie Buffer
  • Later.com hilft euch, eure Fotos von der Festplatte auf Instagram zu posten
  • Tailwind und BoardBooster managen eure Inhalte auf Pinterest

Für die meisten dieser Anbieter gibt es kostenlose, aber dafür abgespeckte Mitgliedschaften oder eine zeitlich begrenzte, kostenlose Mitgliedschaft.

Ich persönlich verwende das Plugin Social Network Auto Poster (SNAP) auf meinen Blogs, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Fazit:

Mit der richtigen Organisation könnt ihr beim Bloggen sehr viel Zeit sparen.
Aber nicht nur das. Ihr bekommt gleichzeitig richtig gute Artikel gebacken mit einem Minimum an Aufwand. Ist das dann schon Pareto oder 80/20?
Ich weiß es nicht.
Hauptsache, das Ergebnis stimmt.

Dieser Artikel ist übrigens auch mein Beitrag für Punkt, Punkt, Punkt von Sandra. Das Thema der Woche lautet – wen wundert’s? – Zeit!

Alle Fotos: Zeit sparen – 7 Tipps, mit denen ihr beim Bloggen Zeit sparen könnt ©sabienes.de
Text: Zeit sparen – 7 Tipps, mit denen ihr beim Bloggen Zeit sparen könnt ©sabienes.de

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